Verkauf oder Leihe geplant / Heute nicht da

Füllkrug vor Abschied

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Niclas Füllkrug

Bremen - Als Niclas Füllkrug im März 2012 im Weserstadion sein erstes Bundesliga-Tor erzielt hatte, da gestand er anschließend im schweißnassen Werder-Trikot: „Für mich ist ein Traum in Erfüllung gegangen.“ Schließlich stammte er aus dem Werder-Internat, besaß also eine ganz besondere Beziehung zum Club. Auch die Werder-Fans waren begeistert – hofften auf den Durchbruch von „Lücke“, ihrem neuen Liebling. Und mussten gut ein Jahr später mitansehen, wie Füllkrug an Greuther Fürth ausgeliehen wurde. Eigentlich müsste er nun zurückkehren, doch daraus wird nichts: Füllkrug steht heute nicht auf dem Trainingsplatz, sondern vor einem Wechsel.

Verein und die Art der Trennung stehen noch nicht fest. Werder würde den noch ein Jahr gültigen Kontrakt mit Füllkrug gerne verlängern und ihn erneut ausleihen. In der Hoffnung, dass er anders als bei Zweitligist Fürth noch einmal einen großen Sprung macht, und zur Sicherheit, dass dem Club kein weiteres großes Talent durch die Lappen geht. Max Kruse lässt grüßen. Den ließen die Bremer einst Richtung St. Pauli ziehen – und ärgern sich nun, dass es der Stürmer bis in die Nationalmannschaft geschafft hat. Wenn auch nicht zur WM.

Durch eine Ausleihe oder notfalls eine Rückkaufoption will Werder die Hand auf Füllkrug haben. Andererseits mindert so etwas auch die Ablöse. Und Transfereinnahmen kann Werder derzeit gut gebrauchen.

Schließlich soll Izet Hajrovic verpflichtet werden. Der Außenstürmer ist gestern mit Bosnien-Herzegowina bei der WM ausgeschieden. Zu Galatasaray Istanbul will er nicht zurück – die Türken hat der 22-jährige gebürtige Schweizer bei der Fifa wegen fehlender Gehaltszahlungen verklagt. Nach Informationen dieser Zeitung ist er in den Gesprächen mit Werder schon sehr weit. Darauf angesprochen erklärt Clubchef Klaus Filbry: „Izet Hajrovic ist ein spannender Spieler, mehr sage ich dazu nicht.“

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