Verhandlungen sind auf der Zielgeraden

Bode glaubt fest an Eichin-Verbleib

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M. Bode

Zell Am Ziller - Was soll da jetzt noch schiefgehen? Auf die Frage, ob nun im Fall Thomas Eichin alles gut wird, antwortet Marco Bode im Trainingslager in Zell am Ziller mit einem ziemlich deutlichen „Davon gehe ich aus“.

Zuvor erklärte der Werder-Aufsichtsratsvorsitzende, dass sich das Kontrollgremium längst für eine Vertragsverlängerung des Geschäftsführers Sport ausgesprochen hat. „Thomas ist in keiner Prüfungssituation mehr, er muss nichts mehr liefern, um unsere Zustimmung zu kriegen. Die Entscheidung, dass wir mit ihm weiter zusammenarbeiten wollen, haben wir getroffen“, berichtet der Ex-Profi. Dabei stellt er auch klar, „dass wir Thomas nicht hinhalten. Wir haben einen Fahrplan, den wir mit ihm besprochen haben.“

Dieser Plan sieht nächste Woche weitere Verhandlungen vor. Worum es geht, erklärt Bode: „Am Ende muss man sich über das Geld unterhalten, das ist dann verhandeln im engeren Sinne.“ Und Bode sieht sich dabei nicht als Neuling, obwohl er erst seit Jahresbeginn den Vorsitz im Aufsichtsrat inne hat. Er habe schließlich schon den Vertrag mit Dr. Hubertus Hess-Grunewald als Nachfolger von Klaus-Dieter Fischer in der Geschäftsführung ausgehandelt. „Und ich habe ja bewusst in meiner Spielerkarriere auf einen Berater verzichtet, damit ich verhandeln lerne. Aber als Spieler war es einfacher“, sagt Bode mit einem breiten Grinsen. Der 45-Jährige galt damals als zäher Verhandlungspartner, der sich letztlich immer für Werder entschied.

So soll es auch bei Eichin sein, der bis 2016 laufende Vertrag um wohl drei Jahre verlängert werden. „Wenn Thomas schnell Ja sagt, kann es schnell gehen“, witzelt Bode, der mit einem Abschluss bis zum Pflichtspielstart Anfang August rechnet.

Dass sich die Geschäftsführer Klaus Filbry und Hess-Grunewald öffentlich für einen Verbleib von Eichin ausgesprochen haben, empfindet Bode nicht als Druck: „Völlig in Ordnung, wenn sie sagen, dass sie gerne weiter mit ihm zusammenarbeiten würden. Das wollen wir ja auch.“

kni

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