Vater gegen Sohn Rolff

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Michael Kraft (Torwart-Trainer) und Wolfgang Rolff (Co-Trainer)

Bremen - Für Wolfgang Rolff war das Testspiel gestern gegen Braunschweig ein ganz besonderes. Weil Thomas Schaaf (beim Champions-League-Spiel in London) fehlte, fungierte Werders Co-Trainer diesmal als Chefcoach – und dann spielte beim Gegner (in den letzten zehn Minuten) auch noch sein eigener Sohn Yannick.

Der 21-Jährige hatte Werder im Sommer 2011 verlassen und sein Glück in der U 23 von Greuther Fürth gesucht, aber nicht gefunden. Auch, weil er „zwei schwere Verletzungen hatte, einen Bruch im Gesicht und einen Bänderriss“, erklärte Wolfgang Rolff. Seit Sommer war sein Sohn vertragslos, trainierte bei der Vereinigung der Vertragsfußballspieler (VdV). Ende Januar folgte dann der Wechsel nach Braunschweig, wo der Mittelfeldmann einen Vertrag bis Saisonende bekam und in der Reserve (Oberliga) startet. „Das ist für ihn ein Neuanfang. Ein toller Erfolg, dass er heute dabei war“, sagte Vater Rolff. · mr

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