Schlagworte für Werders Luca Caldirola

Vater Enrico kommt lieber mit dem Auto

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Neuzugang Luca Caldirola (links) und Werder-Sportchef Thomas Eichin zeigen das Trikot mit der „3“.

Werder-Bremen - Werder „Ich habe ein paar Spiele gesehen, die Mannschaft ist ziemlich jung. Dann ist es für mich nicht so schwierig, mich zu integrieren“, glaubt Caldirola und ergänzt: „Es war ein Traum von mir, mal im Werder-Trikot zu spielen.“

Sokratis

Werders griechischer Abwehrchef verteidigt künftig in Dortmund. „Sokratis ist ein großartiger Spieler“, lobt Caldirola. Er traut sich allerdings zu, irgendwann in dessen Fußstapfen zu treten: „Das ist mein Ziel. Sonst hätte ich hier nicht unterschrieben.“

Verständigung

Gestern brauchte Caldirola noch einen Dolmetscher. Gianni Ferrulli, Vater des Regionalliga-Spielers Sebastian Ferrulli (VfB Oldenburg), übersetzte für den Italiener. „Ich will aber so schnell wie möglich Deutsch lernen, das ist lebenswichtig für die Kommunikation“, sagt Caldirola, der „als kleiner Junge in der Schule“ ein Jahr Deutschunterricht hatte, aber nur noch „ein paar Worte“ kann. Aus seiner Zeit in Holland spricht er gutes Englisch.

Familie

Freundin Marija zieht nach Bremen, „sobald ich eine Unterkunft gefunden habe“. Die Eltern Liliana und Enrico kommen aus Italien so oft wie möglich zu Besuch – allerdings nicht per Flieger, sondern mit dem Auto. „Mein Vater hat Flugangst“, schmunzelt Caldirola.

Rückennummer

Zuletzt trug Francois Affolter bei Werder die „3“, nun Caldirola – allerdings nicht auf expliziten Wunsch oder aus Aberglauben: „Die Zahl war frei und gefällt mir einfach.“

Urlaub

„Durch die U 21-EM bleibt mir nicht mehr viel Zeit“, weiß Caldirola. Eine Woche zum Ausspannen muss aber sein: „Ich werde mich auf Sardinien ein bisschen erholen.“ · mr

• Geburtstag: 1. Februar 1991

• Geburtsort: Desio (Region Monza, Lombardei), Norditalien

• Größe: 1,89 Meter

• Gewicht: 79 Kilogramm

• Caldirola begann im Alter von fünf Jahren beim AC Base 96 Seveso mit dem Fußballspielen, wurde bereits als Achtjähriger von Inter Mailand entdeckt – und durchlief bei den Nerazzurri bis 2010 sämtliche Jugendmannschaften, teilweise als Kapitän.

• Der 22-Jährige war ursprünglich Torwart – wie sein Vater Enrico, der für mehrere Regionalteams in der Lombardei spielte. Caldirola junior wechselte dann aber ins Mittelfeld und schließlich in die Abwehr.

• Seinen ersten Einsatz für die Inter-Profis hatte er 2009, als er in einem Testspiel gegen Lokalrivale AC Mailand eingewechselt wurde.

• Im Sommer 2010 lieh Inter Caldirola für ein Jahr an den niederländischen Erstligisten Vitesse Arnheim aus. Es folgten Ausleihen an Brescia Calcio (Januar bis Juni 2012 und 2013) sowie den AC Cesena (Juli bis Dezember 2012).

• Ab der U 16 spielte Caldirola in allen italienischen Nachwuchs-Nationalteams, gerade wurde er mit der U 21 Vize-Europameister und anschließend ins Allstar-Team des Turniers berufen.

• Caldirola ist Fan des englischen Fußballs, vor allem des Erstligisten Tottenham Hotspur. Als sein Vorbild nennt er Innenverteidiger Alessandro Nesta, Weltmeister von 2006: „So zu werden wie er, ist mein Traum.“

Luca Caldirola bei Werder Bremen

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