Schambeinentzündung kaum besser / „Keine Luftsprünge“

Vander – an Laufen ist noch nicht zu denken

Bremen - (mr) · Gestern Vormittag war Christian Vander mal wieder am Weserstadion – allerdings nicht auf dem Trainingsplatz, sondern nur auf dem Fahrrad. „Ich fange langsam an, mit ein paar Runden um den Werdersee“, erklärte Werders Ersatztorwart.

Mehr geht für den 29-Jährigen noch immer nicht. „Ich mache mir Sorgen, immerhin sind schon fünf Monate um“, sagte Vander, der sich nach wie vor mit einer Schambeinverletzung herumplagt. Erst war’s eine Leisten-OP im November 2009, dann kam – kurz nach der Genesung Anfang des Jahres – die tückische Verletzung, die schon vielen Leistungssportlern schwer zu schaffen machte. „Laufen ist noch gar nicht möglich. Es geht nur langsam vorwärts, das ist sehr unbefriedigend“, seufzte Vander.

Um endlich wieder fit zu werden, hat er „alles versucht“. Mal Infusionen, zuletzt eine tägliche Sauerstoff-Druck-Therapie in Hannover. „Das hat ja auch alles geholfen“, meinte Vander, schränkte aber umgehend ein: „Der Clou war nicht dabei. Es ist leider nicht so gewesen, dass ich vor Freude Luftsprünge machen konnte. Nach Belastungen hatte ich immer wieder Schmerzen.“ Die Verletzung sei „sehr schwer zu greifen“, er könne im Prinzip nur „abwarten und hoffen“.

Eine schwierige Situation für Vander, aber auch für den Verein. Werder würde natürlich gerne wissen, wann der Keeper wieder zur Verfügung steht. So aber klang das Urteil von Trainer Thomas Schaaf gestern wenig zuversichtlich: „Christian ist noch nicht soweit, dass er trainieren kann. Er hat die Belastung nicht toleriert. Deshalb ist das für mich kein Fortschritt, wo ich sagen würde: eine große Entwicklung.“

Vander hingegen ist schon glücklich über kleine Verbesserungen – und sei es nur die Trainingssituation. „Endlich sind die Trainingslager vorbei“, schmunzelte er, fügte dann jedoch mit ernstem Ton an: „Die ganze Zeit alleine in der Reha, das kann einen ganz schön runterziehen. Gut, dass die Mannschaft jetzt wieder da ist. Ich habe mich sehr auf die Jungs gefreut. Mit dem Kontakt zum Team ist das schon ein bisschen angenehmer.“

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