„Wir müssen Werder wehtun“

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Rafael van der Vaart

Hamburg / Bremen - Rafael van der Vaart wedelt mit den Armen, dirigiert seine Mitspieler und fordert im Training jeden Ball. Der Anführer des Hamburger SV macht mit jeder Bewegung, jedem Pass und jeder Anweisung unmissverständlich klar:

 Am Sonntag zählt im 98. Nordderby gegen Werder Bremen nur ein Sieg. „Es ist ein ganz besonderes Spiel“, sagt der 29-Jährige, „das Derby ist immens wichtig für den Verein, die Fans, die ganze Stadt.“ Gegen die Bremer soll endlich wieder ein Sieg her. Nach so langer Zeit. 0:2, 1:3, 0:2 – eine Zahlenkombination, die in Hamburg blanken Horror auslöst.

Denn der HSV hat die letzten drei Duelle mit den Grün-Weißen allesamt verloren. Nun droht sogar eine historische Schmach. Vier Pleiten in Serie kassierten die Hamburger zuletzt in den 60er Jahren. „Wir müssen Werder von Beginn an wehtun und dürfen keine Angst haben“, sagt van der Vaart und verspricht, „wenn wir Vollgas geben, können wir gut kicken.“ Der HSV-Superstar wirkt nach dem Hype um das Ehe-Aus mit Gattin Sylvie wieder locker und gelöst, auch die Oberschenkelzerrung ist ausgestanden. „Im ersten Spiel in Nürnberg hatte ich Angst“, gesteht der Niederländer: „Jetzt habe ich aber wieder mehr Vertrauen. Ich fühle mich von Tag zu Tag besser.“ sid

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