Santos lehnt Angebot für Wesley ab

Unverständnis für Almeida

Daumen rauf für Werder – oder doch runter: Die Zukunft von Hugo Almeida ist offen.

Werder-Bremen - BREMEN (kni) · Bei Markus Rosenberg steht längst fest: Der Schwede soll und will Werder möglichst bald verlassen. Doch bislang gibt’s nur lose Anfragen für den Stürmer. Kein Problem für Werder-Boss Klaus Allofs: „Das Transferkarussell setzt sich erst ganz langsam in Bewegung.“

Auch die Bremer haben bislang erst einmal zugegriffen. Von Twente Enschede wurde Angreifer Marko Arnautovic verpflichtet. Zudem soll der Brasilianer Wesley vom FC Santos kommen. Mit dem Mittelfeldspieler ist sich Werder praktisch schon einig, mit dessen Besitzern (wieder einmal gibt es bei einem Südamerikaner mehrere) nicht. „Wir führen die notwendigen Gespräche“, will sich Allofs nicht weiter zu dem Thema äußern. Vielleicht liegt’s auch daran, dass der FC Santos auf seiner Homepage ungewöhnlich freizügig über die Verhandlungen berichtete. Demnach soll Werder vier Millionen Euro für 60 Prozent der Transferrechte geboten haben. Das war dem Club zu wenig, er veröffentlichte sogleich die Ablehnung des Angebots.

Auch bei der Personalie Hugo Almeida klingt Allofs etwas gereizt. Der Portugiese hatte kürzlich in der „Bild“-Zeitung mit Blick auf die Arnautovic-Verpflichtung und seinen in einem Jahr auslaufenden Vertrag gefordert: „Ich will wissen, ob Werder noch auf mich zählt.“ Da kann Allofs nur den Kopf schütteln: „Es gibt kaum einen Spieler, bei dem wir so oft erklärt haben, was er für Fähigkeiten besitzt. Aber es liegt nun einmal an ihm, diese auch zu zeigen. Er hat gute Spiele für uns gemacht und auch einen hohen Stellenwert, aber er kann es noch besser.“ Almeidas Zukunft bei Werder scheint völlig offen. So meinte Allofs: „Wir werden sehen, wie sich die Zusammenarbeit mit Hugo gestalten wird.“

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