Borowski: „Ich muss mich weiter gedulden“

Unverändert unbefriedigend

Tim Borowski hofft weiter auf sein Comeback. ·

Bremen - So langsam geht‘s wirklich an die Psyche: Seit Anfang August arbeitet Tim Borowski an seinem Comeback, doch das Sprunggelenk will einfach nicht schmerzfrei werden.

„Die Situation ist eigentlich unverändert“, sagt der Werder-Profi: „Ich mache weiter mein normales Programm. Fahrrad fahren, Kraftraum, Stabilitätsübungen – mehr geht leider noch nicht.“ Entsprechend genervt ist der 31-Jährige: „Toll ist das alles nicht. Aber ich arbeite trotzdem jeden Tag hart daran, dass ich wieder spielen kann.“

Training am Freitag

Werder-Training am Donnerstag

An Aufgabe verschwende er keinen Gedanken. Genauso wenig an seine Zukunft bei Werder. Sein Vertrag läuft am Saisonende aus, würde sich aber bei einer bestimmten Anzahl von Spielen automatisch verlängern. Wie viele das sind, ist nicht bekannt. Und Borowski macht dazu auch keine Angaben. Fakt ist allerdings: In dieser Saison absolvierte der WM-Dritte von 2006 nur ein Pflichtspiel, die DFB-Pokal-Partie beim 1. FC Heidenheim. Wann Borowski das nächste Mal auflaufen kann, ist völlig offen. „Ich weiß es nicht“, gesteht der Mittelfeldspieler: „Ich muss mich weiter gedulden, auch wenn‘s schwer fällt.“ · kni

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