Montags gegen Stuttgart / Nordderby freitags

Ungewöhnliche Termine

Bremen -  Heimspiel an einem Montag – da denken viele Fußball-Fans gleich an die Zweite Liga. Doch der SV Werder muss auch ohne Abstieg montags ran. Schuld ist der 1. Mai und die Bitte der Polizei, an dem Sonntag keine Bundesliga-Spiele auszutragen. Denn die Ordnungshüter sind an dem Feiertag durch Kundgebungen und Demonstrationen schon ausreichend gefordert. Deshalb wurde Werders Heimspiel gegen den VfB Stuttgart auf Montag, 2. Mai (20.15 Uhr), gelegt.

Werder findet es wegen der besonderen Umstände okay, die Gäste sind dagegen sauer. Für VfB-Sportvorstand Robin Dutt ist die Ansetzung „absolut nicht nachvollziehbar. In diesem Spiel, gegen einen direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt, wollen und können wir nicht auf die Unterstützung eines Großteils unserer Fans verzichten.“ An einem Montag dürften weitaus weniger VfB-Anhänger die Reise nach Bremen antreten als tags zuvor. Aber es besteht noch Hoffnung: Sollte der VfL Wolfsburg im Champions-League-Halbfinale gegen Real Madrid ausscheiden, würde die Bundesliga-Partie Werder gegen Stuttgart auf den Samstag vorgezogen – im Tausch mit dem Wolfsburger Spiel gegen Dortmund.

Interessant ist auch der 31. Spieltag – und diesmal sind die Bremer ziemlich angefressen: Das Nordderby beim Hamburger SV findet am Freitag, 22. April (20.30 Uhr), nur drei Tage nach dem DFB-Pokal-Halbfinale beim FC Bayern statt. „Aus sportlicher Sicht ist dieser Termin eine absolute Katastrophe“, findet Werder-Sportchef Thomas Eichin. Allerdings spielt auch bei dieser Ansetzung die Polizei eine Rolle. Sie hatte wegen des Treffens von Bundeskanzlerin Angela Merkel mit US-Präsident Barack Obama am Samstag, 21. April, in Hannover um eine Vorverlegung des Nordderbys gebeten. - kni

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