Mehmet Ekici zurück in der Startelf, aber seine Position mag er nicht

Ungeliebtes linkes Ding

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Mehmet Ekici will spielen und wird spielen. Die Rolle als Linksaußen behagt ihm aber nicht.

Bremen - Rein, raus, wieder rein – Mehmet Ekici, der Dauerbankdrücker der Hinrunde, ist mächtig in Bewegung. Es geht für ihn zwischen Startelf und Reservebank hin und her. Heute wird er wieder von Anfang an spielen, erneut als Linksaußen.

Das sei zwar nicht seine Lieblingsposition, „aber das Wichtgste ist, dass ich spiele“, sagt Ekici. Viermal in Folge hatte er ab dem 19. Spieltag von Beginn an gespielt – mit dem persönlichen Highlight des 4:1 in Stuttgart. Ekici erzielte zwei Tore. Und spielte danach gegen Freiburg schwach, guckte anschließend gegen die Bayern zu. „Darüber“, meint Ekici, „habe ich mich geärgert“. Heute ist er aber zurück im Team, dem Trainer Thomas Schaaf vertraut, und will „Gas geben. Wenn ich meine Chance bekomme, muss ich sie auch nutzen.“

Auf der linken Außenbahn erhält er den Vorzug vor Eljero Elia. „Ich bin froh darüber“, erklärt der 22-Jährige, gibt aber auch zu: „Auf Dauer ist das nicht meine Position. Ich bin Mittelfeldspieler, da fühle ich mich am wohlsten.“

Das ist wohl auch der Grund, weshalb er im Spiel – anders als Elia – nicht gerade an der Außenlinie klebt. Immer wieder drängt Ekici in die Mitte, wechselt sich dann mit Kevin de Bruyne oder Aaron Hunt ab. Die beiden sind aber ebenfalls nicht sonderlich erpicht auf den Auftrag, links den Angreifer zu geben. Weshalb sich die Geschichte dann oft so darstellt, wie Mehmet Ekici es formuliert: „Wir tauschen viel, Hauptsache die Position ist besetzt. Wir versuchen, dabei das Beste rauszuholen.“ · csa

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