Sebastian Prödls Sommerfahrplan: Urlaub machen, angreifen, Stammspieler werden

„Und dann stehen die Zeichen auf Attacke“

S. Prödl

Bremen - Das Wort hat er nicht einfach so gewählt. Eine „Herzensangelegenheit“, sagte Sebastian Prödl, sei Werder Bremen mittlerweile für ihn. Soviel Pathos hätte man von dem Österreicher gar nicht erwartet, denn die ersten vier Jahre an der Weser waren für ihn nicht der pure Sonnenschein.

Prödl war oft verletzt, saß noch häufiger auf der Bank und schaffte es nie so richtig in den Rang eines Stammspielers. Dennoch: Er hängt an Werder, hat deshalb seinen Vertrag gerade bis 2015 verlängert. „Ich habe mit dem Verein fast schon alles durchlebt. Wir hatten gute Zeiten und waren weit oben, wir hatten aber auch Abstiegskampf“, erklärt der 24-Jährige, warum die Verbundenheit so stark ist.

Aber natürlich muss auch die sportliche Perspektive stimmen, muss die Aussicht da sein, dass sich das jahrelange Anstellen hinter Per Mertesacker (beziehungsweise Sokratis) und Naldo in einem Stammplatz auszahlt. Und davon geht Sebastian Prödl aus.

In der kommenden Saison will und soll er zu einem „Eckpfeiler der Mannschaft“ (Zitat Klaus Allofs) werden. Das setzt voraus, dass er sich gegen Sokratis oder Naldo durchsetzt. Oder aber einer der beiden Konkurrenten den Club noch verlässt. Was speziell im Fall Naldo alles andere als unwahrscheinlich ist. Der Brasilianer will zurück in die Heimat, sein Vertrag läuft nur noch bis 2013. Wenn Werder also noch eine Ablöse erzielen will, muss in diesem Sommer gehandelt werden.

Prödl steht als Nachfolger parat, sagt aber auch: „Ich scheue keinen Konkurrenzkampf. Es ist mir relativ egal, ob einer geht oder bleibt. Ich habe in den vergangenen Jahren an Qualität dazugewonnen. Ich kann es mit allen aufnehmen.“ Einschränkung: Gesund muss er bleiben. „Bin ich fit, kann ich bei Werder eine entscheidende Rolle spielen“, meint er. Dafür will er in der Sommerpause Kraft tanken, „schön Urlaub machen, gut regenerieren. Und dann stehen die Zeichen auf Attacke. Das ist mein Plan.“ · csa

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