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Umfrage bei den Werder-Fans - Teil zwei

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Wie stehen die Fans des SV Werder Bremen zu ihrem Verein?

Bremen - Als Tabellen-14. der Bundesliga ist Werder Bremen nur nsechs Punkte vom Relegationsplatz entfernt. Die Kreiszeitung hat bei den Fans nach den Gründen und Lösungsvorschlägen gefragt. Hier der zweite Teil der Antworten.

Danke - Wir haben überwältigend viele Nachrichten und Kommentare bekommen, die wir leider gar nicht alle in der Zeitung veröffentlichen können. Hier einige ausgewählte Kommentare der Werder-Fans:

"Frischer Wind"

Der Trainer sollte einsehen, dass seine Bemühungen nicht mehr greifen und er die Mannschaft nicht mehr lenkt. Auf seiner Position wäre frischer Wind sehr wichtig. Außerdem müsste die Defensive massiv gestärkt werden. Aber auch das wird Herrn Schaaf nicht mehr gelingen!

Casper Peter, Bornheim

Erfahrene Spieler holen

Erfahrene Spieler holen, bestehende halten.

Ahmed Al-hafedh, Potsdam

"Ära Schaaf ist vorbei"

Ich meine, die Ära Schaaf ist vorbei! Es müsste ein neuer Trainer her. In der Mannschaft steckt sehr viel Potenzial – sie könnte im Kampf um die internationalen Plätze dabei sein. Schaaf hat viel für Werder getan. Aber ich meine, er kann die Mannschaft nicht mehr richtig motivieren. Es ist immer wieder dasselbe Strickmuster! Es kann doch nicht sein, dass Werder 52 Gegentreffer kassiert. Und das ist noch nicht alles. Für die nächsten Spiele sehe ich leider keine Änderung.

Mielitz ist noch zu verunsichert, er muss noch viel lernen. Man hätte mehr um Wiese kämpfen müssen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es bei Wiese so viele Gegentreffer gegeben hätte! Ich hatte 15 Jahre lang eine Dauerkarte, nun habe ich große Angst um meinen Verein. Es ist nicht fünf vor zwölf, es ist zwölf! Es muss sich schnell etwas ändern! Vor allen in der Defensive.

Leider bin ich auch nicht mehr von Lemke überzeugt.

Man müsste auch viel aggressiver spielen, dem Gegner nicht mehr so viel Freiraum lassen. Dadurch entstehen auch so viele Gegentreffer! Werder ist zur Schießbudegeworden! Und deswegen meine ich, ein neuer Trainer täte Werder mal ganz gut! Das Problem ist, dass es schwer ist, einen guten zu bekommen.

Allofs war auch lange beim Verein und ist gegangen, Das musste man auch erst verkraften. Nun ist Eichin da, und er macht mir einen sehr vernünftigen Eindruck. Das würde bei einen neuen Trainer auch so sein. Andere Vereine machen es doch auch so. Man könnte ja Schaaf einen Job im Vorstand anbieten!

In der Hoffnung, dass es bald besser wird…

Reinhold Bohne, Eutin

"Andere Vereine haben aufgeholt"

Ein klarer Abwärtstrend ist seit vier, fünf Jahren auszumachen. Bereits als noch Stars wie Pizarro, Frings, Mertesacker, Naldo dabei waren, litt das Team zunehmend unter fehlender Konstanz und hoher Fehlerquote. Es sind immer noch talentierte Spieler in der Mannschaft, aber insgesamt kommt nun auch ein massiver Qualitätsverlust hinzu. Eine wirklich stabile Abwehr hatte Werder nie unter Schaaf, nur wurde es jahrelang von einer Top-Offensive kompensiert. Nun geht vorne auch nicht mehr viel, da die Einkäufe kaum noch einschlagen. Zusätzlich haben andere Vereine aufgeholt und nun überholt.

Fazit: Schaaf kann den Abwärtstrend nicht mehr aufhalten und schon gar umdrehen. Er hat die gleichen Probleme mit neuen Spielern, er versucht angeblich alles, aber nichts hilft. Von daher hilft nur noch ein Trainerwechsel. Allerdings zur neuen Saison, denn den Abstieg wird er wohl noch gerade verhindern können, Zukunftsperspektiven offenbart er jedoch keine.

Andreas Koehler, London

"Kräftig daneben gegriffen"

Die Werder-Probleme aus meiner Sicht:

Die Mannschaft: Die Zusammenstellung des Kaders passt nicht. Bis auf zwei Spieler – Sokratis und Kevin De Bruyne – nur Mitläufer.

Der Trainer: Menschlich top, scheint der moderne Fussball jedoch an ihm vorbei gegangen zu sein. Wer es über Jahre nicht schafft, eine halbwegs vernüftige Abwehr zu installieren, der muss sich nicht wundern.

Scouting: Bis auf wenige Ausnahmen hat man in den letzten Jahren kräftig daneben gegriffen und viele Millionen in den Sand gesetzt. Hier muss dringend etwas gemacht werden. Beispiel: Für Ekici werden fünf Millionen Euro gezahlt, dafür lässt man aber ein Jahrhunderttalent wie Calhanoglu zum HSV ziehen.

Werder II: Von da kommt seit Jahren schon nichts mehr. Auch hier wurden aus Liga drei haufenweise Talente verpflichtet, von denen sich nicht einer durchgesetzt hat. Dazu wurde auch hier an einem Trainer festgehalten der der Aufgabe nicht gewachsen ist.

Vereinsstrukturen: Das wirkt doch alles sehr verkrustet in der Führung. Da haben sich über Jahrzehnte Männerfreundschaften gebildet, wo keiner mehr den Mut hat, auch mal unbequme Wahrheiten auszusprechen. Was fehlt, ist eine starke und positive Persönlichkeit an der Spitze des Vereins.

Willi Lemke: Zu Zeiten von Rehhagel war er der richtige Mann für Werder, heute wirkt er aber wie ein Klassenkämpfer, der aus der Zeit gefallen ist.

Außendarstellung: Vor fünf Jahren war Werder noch eine große Nummer nicht nur in Deutschland, sondern auch in Europa. Davon ist leider nichts mehr übrig geblieben. Man hat es schlichtweg verschlafen, die Marke Werder weiter zu entwickeln. Andere fliegen nach Asien, USA oder die Arabischen Emirate, um sich besser zu vermarkten. Werder fährt in den Harz.

Philiosophie: Nicht bekannt. Werder macht den Eindruck eines Ertrinkenden im Ozean. Man weiß nicht mehr, wofür dieser Verein noch steht.

Zukunft: Als Fan wünsche ich mir starke und durchsetzungsfähige Persönlichkeiten an der Spitze des Vereins, die Visionen und Ziele hat, wo es mit diesem Verein hingehen soll, und die ihre Anhänger dafür begeistern und mitnehmen kann. Das muss dann aber auch nach außen hin kommuniziert werden und alles diesem Ziel untergeordnet werden, auch wenn man sich dafür von langjährigen Weggefährten mal trennen muss. Was diesem Verein fehlt, ist ein Kopf, ein Ziel und die nötige Power, diese zu erreichen.

Andreas Seidel, Bremen

"Total verschenkt"

In dieser Runde ließ der Trainer fast jedes Spiel mit einer sehr offensiven Variante spielen – ob der Gegner nun Hoffenheim oder Bayern München hieß. Die Spiele werden heute im Mittelfeld gewonnen, aber mit so einer offensiven Ausrichtung wurde der defensive Part sehr vernachlässigt. Das hat der Gegner sehr schnell durchschaut. Wenn die Außen nicht defensiv mitarbeiten, hat man verloren. Gegen spielstärkere Teams wie München, Dortmund, Leverkusen hätte man mit einer defensiveren Ausrichtung spielen müssen – Stichwort Doppelsechs.

So waren große Freiräume im Mittelfeld, die solche Gegner gnadenlos ausnutzen – siehe: 1:6 in München, 0:5 gegen den BVB, 1:4 gegen Leverkusen.

Es fehlte fast in allen Spielen der Rückrunde der Einsatz, die Leidenschaft, die Laufbereitschaft.

Gegen Fürth kann man nicht mit Sokratis im Mittelfeld spielen, total verschenkt. Ignjovski als Linksaußen zu bringen – total verschenkt. Dieser Spieler muss immer rotieren auf allen Positionen – auch ein Problem. Gegen Fürth ohne einen kreativen Spieler zu beginnen – totale Selbstaufgabe.

Ich weiß nicht, ob die Mannschaft gegen den Trainer spielt, sieht momentan so aus.

Nichts gegen Thomas Schaaf, er hat viel in Bremen erreicht. Ich meine aber, seine Zeit ist vorbei. Er erreicht die Mannschaft nicht mehr. Ein neuer jüngerer Trainer muss kommen, wenn möglich sofort. Da würde bestimmt ein Ruck durch die Mannschaft gehen.

Wird wohl nicht passieren – wegen Lemke und Fischer.

Friedemann Lang, Hamburg

"Kein Konzept"

Der Trainer hat seit Jahren kein Konzept; die Abwehr ist seit Jahren (auch mit wechselndem Personal) einfach nicht bundesligatauglich. Und das Potenzial von talentierten/teuren Spielern wird seit 2008 nicht mehr ausgeschöpft.

Peter Wischnet, Hamburg

„Verkalkt“

Die Administration und der Trainerstab sind „verkalkt“.

Christian Hoffmann, Belmont/USA

„Jefe Maximo Schaaf“

Was sich in den letzten 14 Jahren beim SV Werder abgespielt hat, erinnert stark an die jüngere Geschichte Kubas. Zuerst fegte eine Revolution unter der Leitung von „Jefe Maximo Schaaf“ und „Commandante Allofs“ das gescheiterte alte System weg und sorgte für zählbare Erfolge (Pokalsieg 1999 & 2004, Meisterschaft 2004), welche die Massen begeisterten. Mit der Zeit wurde jedoch immer klarer, dass eine neue Machtclique die Herrschaft an sich gerissen hatte und sie keinesfalls darauf aus war, ein transparentes und zugängliches System zu schaffen. Kritische Berichterstattung in der Lokalpresse fand nicht statt, und unliebsame Kritiker (Jürgen Born, etc.) wurden entsorgt. Loyale Parteisoldaten wie Vranjes, Barg-frede, Frings, Prödl und Fritz durften jahrelang ungehindert weiterwursteln, da sie dank ihrer wichtigen Posten im öffentlichen Sektor eine Arbeitsplatzgarantie besaßen. Die Führungsriege weigerte sich konstant, irgendwelche Fehlentwicklungen anzuerkennen – frei nach dem Motto: es gibt keine Missstände und wenn doch, dann wurden sie vom Klassenfeind verursacht.

Trotz einer Reihe von katastrophalen Fehleinkäufen (Alberto, Nery, Marin, Ekici, Arnautovic, Elia, etc.), trotz der Tatsache, dass sich der Umbau des Parteitempels Weserstadion in ein Millionengrab entwickelte, trotz einer unglaublichen Reihe von muskulären Verletzungen, welche die Effizienz des gesamten Gesundheitssystems anzweifeln ließen, sowie trotz des sportlichen Absturzes nach dem letzten Pokalgewinn im Jahr 2009, gibt es fast keine Kritik von den Untertanen. Während eine linientreue Minderheit des Fußvolks weiterhin ernsthaft glaubt, dass die Partei noch in der Lage ist, alles zum Besseren zu wenden, hat die stille Mehrheit einfach nur Angst vor der Rückkehr zu den katastrophalen Zuständen vor der Großen Revolution von 1999. Die Konsequenz ist eine interne Lähmung, die den Zusammenbruch des gesamten Machtapparates verursachen könnte.

Das System Werder steht vor dem Abgrund. Der „Jefe Maximo“ kann nicht akzeptieren, dass man im 21. Jahrhundert tatsächlich eine Taktik braucht, um erfolgreich zu sein. Die Parteikader sind nicht bereit, ihr Leistungspotenzial auf dem Spielfeld abzurufen, und die Parteiführung weigert sich, das System – und damit sich selber – zu hinterfragen. Spätestens seit „Commandante Allofs“ bei Nacht und Nebel zum direkten Klassenfeind übergelaufen ist, müsste eigentlich allen Beteiligten der Ernst der Lage klar sein. Die letzte Lösung wäre ein schneller Systemwechsel: sofortige Entlassung des „Jefe Maximo“, Rücktritt der Parteiführung nach Ablauf der Legislaturperiode 2012/13, Verkauf von ineffizienten staatseigenen Betrieben (Arnautovic, Elia, Ekici, Fritz, Prödl, etc.), Ende der selbstauferlegten Zensur der Lokalpresse und die Einführung einer kritischen Berichterstattung in den Medien sowie das Einschlagen eines neuen politischen und wirtschaftlichen Kurses unter einem demokratisch legitimierten Führungsduo Eichin/Wollitz. Es bleibt zu hoffen, dass sich das System geordneten Reformen unterzieht, bevor es zum kompletten Zusammenbruch und dem daraus resultierenden Chaos kommt.

Es ist sehr schade, dass der „Jefe Maximo“ nicht den richtigen Zeitpunkt zum Abdanken erkannt hat, da er damit langfristig seinem guten Ruf schadet und seine großen Verdienste um Volk und Vaterland vergessen lässt.

David Stenner, Madrid

"Falschen Taktik"

Weil der Trainer an der falschen Taktik festhält und außerdem die Spieler längst nicht mehr erreicht und weiterentwickelt.

Claus Ludwig, Köln

"Falsche Spieler"

Werder hat die falschen Spieler eingekauft; der Trainer erreicht die Mannschaft nicht mehr; das Spielsystem funktioniert nicht: Schaaf und das Trainerteam haben sich verbraucht

Friedemann Förster, Walsrode

"Emotionen? Gesten? Nein!"

Ich bin seit meiner frühesten Kindheit Fan von Werder Bremen, aber was sich die letzten drei Jahre abspielt, tut jedem Werder-Fan weh. „Werder Bremen“. Wenn man diese zwei Worte zurzeit hört, gehen einem viele Ideen und Gedanken durch den Kopf. Wer hätte vor drei Jahren gedacht, dass das Wort „Abstiegskampf“ in Bremen eine ganz neue Bedeutung bekommt?!

Thomas Schaaf und Werder Bremen – das hört sich einfach unendlich an. Er ist 100 Prozent Werder Bremen. Doch wie weit kann diese Liebe gehen? Bis in die zweite Liga? Man kann nicht einer Person die Schuld geben, dass es seit Sommer 2010 rasend nach unten geht in Bremen. Aber Thomas Schaaf hat einen sehr, sehr großen Anteil daran. Seit Jahren kassieren wir die meisten Gegentore in der Bundesliga, das wurde früher durch die bärenstarke Offensive kaschiert. Warum haben es die Herrschaften Schaaf und Lemke nicht geschafft, dieses erkennbare Problem zu verbessern?

In Gladbach haben wir gesehen, dass Werder Bremen mit zwei Sechsern spielen kann. Warum nicht öfters gegen offensiv starke Mannschaften? Nein, selbst gegen eigentlich schon abgestiegene Fürther wird so defensiv gespielt, dass man am Anfang denkt, das sei ein Spaß. Aber vielleicht ist Fürth ja im Sturm der Schrecken der Liga, ich weiß es nicht. Im Stadion beobachte ich Schaaf oft, er steht immer nur da! Emotionen? Gesten? Nein!

Ich kann mich noch genau an das Spiel gegen den SC Freiburg erinnern, da hat Christian Streich nach gerade mal einer Spielminute schon wie ein Irrer an der Seitenlinie gestanden und hat seine Mannschaft angefeuert und hat alles gegeben, er wollte das Spiel gewinnen. Bei Schaaf habe ich leider diesen Eindruck nicht. Dafür immer wieder die gleichen Floskeln wie „Wir brauchen Zeit“ oder „Werder Bremen befindet sich im Umbruch“. Ja, Werder Bremen befindet sich wirklich im Umbruch – und zwar hin zu einem Bundesliga-Standort, den das Abstiegsgespenst dauerhaft im Navigationsgerät abspeichert. Leider!

Wenn man die letzten 13 Jahre seit Schaafs Amtsantritt betrachtet, ist es eine wunderbare Zeit. Eine gegenseitige Liebe. Ich erwarte als Fan nicht jedes Wochenende ein Spektakel. Aber ich möchte sehen, dass sich die Mannschaft auf dem Platz für den Verein zerreißt und stolz ist, das Trikot dieses Vereins zutragen.

Wir die Fans sind 100 Prozent Werder Bremen, aber leider nicht die Spieler. Die Mannschaft spielt blutleer, ohne jeglichen Kampf. Sokratis und De Bryune ganz klar ausgenommen.

Ich vermisse Spieler wie Tim Wiese oder Torsten Frings, die einfach mal Ihren Mund aufgemacht haben und Ihre Meinung gesagt haben.

Über die Person Willi Lemke möchte ich mich gar nicht weiter aufregen, diese Person verweigert Thomas Schaaf finanzielle Mittel für neue Spieler, er bringt den SVW durch sein Sparkonzept ins Mittelmaß.

Werder Bremen braucht einen jungen, dynamischen und vor allem frischen Trainer, erst dann kann man in Bremen wieder von erfolgreichen Zeiten träumen.

Dennis Hammer, Bassum

"Nicht mehr tragbar"

Das Wichtigste wäre, dass Willi Lemke zurücktritt. Er ist seit seinem Kreuzzug gegen Born und seinem öffentlich ausgetragenen Machtkampf mit Klaus Allofs nicht mehr tragbar. Am liebsten würde ich Jürgen L. Born auf dieser Position sehen!

Auch die Geschäftsführung braucht zwei neue kompetente Leute mit sportlichem und wirtschaftlichem Sachverstand. Klaus-Dieter Fischer sollte seinen Rückzug ein Jahr vorverlegen.

Ich würde mir außerdem wünschen, dass bei Werder wieder die Nachwuchsarbeit konsequenter verfolgt wird. Dieser Bereich liegt seit Jahren brach. Es muss das Ziel sein, jedes Jahr ein bis drei Leute hochzuholen, die sich auch dauerhaft im Profibereich etablieren können! Gerade wenn man bedenkt, wieviel Geld Werder in den letzten Jahren für unterdurchschnittliche Spieler ausgegeben hat.

Dazu im Sommer einen neuen Trainer (Veh, Meier) und es kann langsam wieder bergauf gehen. Werder gehöhrt dauerhaft in den internationalen Wettbewerb.

Leif Stadler, Bremen

"Taktik ändern"

Das Potenzial der Spieler erlaubt nicht das Offensivsystem, deshalb muss der Trainer seine Taktik ändern oder sein Amt freigeben.

Jürgen Picht, Ebersberg

"Neuer Trainer, mit harter Hand"

Weil die Spieler für ihre Aufgaben nicht motiviert werden können. Es hilft nur ein neuer Trainer, mit harter Hand und neuer Begeisterung. Hier sind Tuchel, Veh, Streich und Slomka zu nennen.

Andreas Taut, Ganderkesee

"Keine Spielerpersönlichkeiten"

Seit Herbst 2011 hat Werder zwei Probleme.

Erstens: Werder ist ein sehr gastfreundlicher Verein: Hinten ist immer „Tag der offenen Tür“.

Zweitens: Es gibt keine Spielerpersönlichkeiten, keinen einzigen Star. Alles nur Mittelmass mit Ausreißern nach oben und unten.

Ausserdem hat – was man an seiner Körpersprache erkennt – Thomas Schaaf scheinbar „keinen Bock mehr“. So wird jedes Spiel zu einer Zitterpartie, allerdings mit gutem Unterhaltungswert.

Thomas Prass, Dünsen

„Oldies und Hobbyfunktionäre“

Bitte möglichst schnell den Trainer austauschen (hat fertig!), und spätestens noch in diesem Jahr die „Oldies und Hobbyfunktionäre“ Willi Lemke und Klaus-Dieter Fischer.

Ulrich Lork, Bremen

"Die Scoutingabteilung ist ein Albtraum"

Der Trainer erreicht die Mannschaft nicht mehr. Nach den den Champions League Jahren wurden falsche Entscheidungen getroffen. Zu hohe Gehälter vereinbart und fatale Fehleinkäufe getätigt. Was muss geschehen? Neue Saison, neuer Trainer. Dann nach und nach Verantwortliche im Verein auswechseln. Die Scoutingabteilung ist ein Albtraum.

Arne Grieme, Barrien

"Tuchel wäre der Beste"

Die Mannschaft ist falsch zusammengestellt, und Thomas Schaaf hat es nie geschafft, der Mannschaft ein gutes Defensivverhalten beizubringen. Die Spieler scheinen überfordert und emotionslos. Die Leidenschaft fehlt. Werder braucht einen neuen jungen Trainer. Thomas Tuchel wäre der Beste. Er ist Werder-Fan und lässt auch gern offensiv spielen. Er ist jung und unverbraucht.

Stefan Schuster, Egelsbach

Schaaf ist der richtige Trainer

Mit Ekici, Elia, Arnautovic, Prödl und Schmitz sind zuviele Spieler im Kader, die in der Defensivarbeit zu große Mängel aufweisen. Wenn Umbruch, dann richtig. Spieler wie Röcker, Trybull, Aycicek, Hartherz, Yildirim und Pavlovic müssen mehr integriert werden.

Schaaf ist der richtige Trainer für die junge Truppe. Petersen, De Bruyne und Sokratis langfristig binden und Werder sieht besseren Zeiten entgegen.

Kirsten Seidel, Skaerbaek, Dänemark

"180 Grad Drehung"

Es braucht eine 180 Grad Drehung in den Schädeln der Spieler! Der Trainer sollte den ein oder anderen Spieler jetzt mal außen vor lassen und nahe legen, sich einen neuen Verein zu suchen. Ich denke an Prödl, Fritz, Arnautovic.

Tom Weinland, Zweibrücken

Fanumfrage: Was muss jetzt bei Werder passieren?

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