Umbau des Weserstadions liegt voll im Plan

Immer alle Hände voll zu tun: Geschäftsführer Manfred Müller.

Werder-Bremen - BREMEN (flü) n Manfred Müller hatte nur eine kurze Woche Urlaub. Mehr Zeit blieb dem Werder-Geschäftsführer nicht, um zu entspannen. Denn sein Projekt „Umbau Weserstadion“ muss weiter vorangetrieben werden. Täglich ist der 65-Jährige auf der Großbaustelle zu sehen. Und Müller sagt nicht ohne Stolz: „Wir liegen voll im Plan. So, wie wir uns das vorgestellt haben.“

Derzeit wird die Westtribüne fast komplett abgebaut. Teile der Tribüne, die wiederverwendet werden, liegen auf dem Parkplatz vor dem Stadion. Die Tribüne wird an das Spielfeld herangezogen, der Unterrang zu Saisonbeginn fast fertiggestellt sein. 1 800 Plätze sind dann im ersten Heimspiel nutzbar, im zweiten Spiel sollen es bereits 3 500 sein. Die 2 900 Dauerkartenbesitzer werden auf die übrigen Plätze im Stadion verteilt. „Das Einschränkungen für eine gewisse Zeit hingenommen werden müssen, ist bei so einer Baumaßnahme normal“, erklärt Müller. Insgesamt stehen während der Umbauphase Westtribüne 6 000 Plätze weniger zur Verfügung.

Um mehr Zeit für den Umbau zu haben, hat Werder bei der DFL zum Liga-Start ein Auswärtsspiel beantragt.

Stück für Stück wird die Tribüne dann fertiggestellt. Erst der Unterrang, dann der Oberrang, bis die Sitzplatzkapazität der Kurve Ende des Jahres weitgehend erreicht sein wird. Auch die Dachkonstruktion soll zu diesem Zeitpunkt fertig sein. Das gigantische, fast 60 Meter lange Dach wird von zehn dicken Pfeilern unterstützt, die im Oberrang installiert werden.

Parallel dazu erfolgt der Ausbau der Logenebene mit einem Restaurant sowie einer Lounge mit Blick auf das Spielfeld. „60 bis 70 Leute arbeiten von montags bis samstags täglich zwölf Stunden, um den Ausbau fertigzustellen“, erklärt Müller.

In der Sommerpause 2010 wird dann die Osttribüne im gleichen Schema an das Spielfeld herangezogen. Müller: „Mit Beginn der Saison 2011/12 wird das Stadion fertig sein.“ Dann werde er zwar schon im Ruhestand sein, Müllers Beratervertrag läuft bis März 2011, „doch bis dahin ist alles längst auf dem Weg“, erklärt der Manager.

Diskutiert wird derzeit die Installation eines elektronischen Zugangssystems mit Drehkreuzen, auch eine eigene Werder-Währung ist geplant, mit der dann im Stadion bezahlt werden kann.

Die Gesamtkosten des Umbaus liegen bei 59,8 Millionen Euro. Und Müller verspricht: „Diesen Rahmen werden wir auch einhalten.“

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