Der Umbau stockt – das passt Müller gar nicht

Auch die Baumaschinen sind dick mit Schnee bedeckt.

Werder-Bremen - BREMEN (flü) · Der heftige Winter schmeckt Manfred Müller gar nicht. Eigentlich hat der ehemalige Geschäftsführer von Werder Bremen nichts gegen Eis und Schnee. Schließlich will er ja noch mal zum Nordpol reisen. Doch den Umbauplänen am Weserstadion macht das Wetter derzeit einen dicken Strich durch die Rechnung – und das passt Müller gar nicht.

Seit kurz vor Weihnachten sind die Baumaßnahmen ins Stocken geraten. „Wir haben jetzt schon 14 Tage verloren, und wer weiß, wie lange das Winterwetter noch anhält. Das ist ärgerlich“, klagt Müller. Wegen des Frostes ist es derzeit unmöglich, Beton und Estrich zu fertigen. „Wir kriegen das Dach an der Westtribüne bis zum Heimspiel gegen die Bayern nicht wie geplant fertig“, räumt der 65-Jährige ein: „Dacharbeiten sind derzeit überhaupt nicht möglich. Es ist da oben viel zu kalt und zu glatt.“

Ober- und Unterrang würden aber bis zum Topspiel so weit fertiggestellt, dass die gewünschte Zuschauerkapazität auch erreicht wird. „Doch leider wird es noch nicht so komfortabel sein, wie wir uns das vorgestellt hatten.“ Denn an der hinteren Fassade im Oberrang, die zusätzlichen Windschutz bietet, kann aufgrund des Wetters nur langsam gearbeitet werden. „Ich hoffe aber, dass wir dort nächste Woche schon Glas anbringen können“, so Müller: „Wir wären insgesamt schon erheblich weiter, wenn uns der Winter nicht so im Griff hätte.“

Im Unterrang wird dagegen planmäßig gearbeitet. Die Baustelle ist dort „dichtgemacht und beheizt“, sagt Müller. Daher können die Fliesenarbeiten und die Fertigstellung der neuen sanitären Anlagen vorangetrieben werden. „Bis zum Bayern-Spiel sind die Toiletten nutzbar“, verspricht Müller, der die oberste Bauaufsicht über das Projekt hat. Alles andere hänge von der Witterung ab. „Und die“, seufzt Müller, „können wir nun mal leider nicht beeinflussen.“

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