Ujah hat Abstand gewonnen zum 1. FC Köln

„Nicht mehr so emotional“

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Anthony Ujah

Bremen - And the (match)winner is… Anthony Ujah! Immer wenn Werder Bremen im Weserstadion gegen den 1. FC Köln antritt und Ujah auf dem Platz steht, gewinnt der nicht nur, sondern schießt auch noch den Siegtreffer. Das war am 24. Oktober 2014 so, als Köln durch ein Ujah-Tor gewann. Und das war ein Jahr und vier Tage später so, als Werder in der zweiten Runde des DFB-Pokal triumphierte. 1:0, Torschütze: Anthony Ujah. Und heute?

Natürlich hätte der Stürmer überhaupt nichts dagegen, wenn ihm das persönliche Werder-Köln-Weserstadion-Siegtor-Triple gelingen würde. Dass das zum Schaden seines Ex-Clubs wäre, ist dabei uninteressant. „Ich denke nur an unsere Mannschaft, an unsere Situation. Für mich ist nur wichtig, dass wir die letzten beiden Punktspiele gewinnen. Dafür gebe ich Gas“, erklärt der Torjäger.

Als er vor etwas mehr als sechs Wochen den FC aus dem Pokal geschossen hatte, gönnte er sich auf dem Platz keinen Jubel. Begründung: Nach seinem Club-Wechsel im Sommer war er gefühlsmäßig noch zu eng verbunden mit den Kölnern. Heute wäre er allerdings weniger zurückhaltend. Sollte er treffen, würde es für ein Grinsen reichen – mindestens. Denn Ujah hat Abstand gewonnen zur alten Heimat. „Es ist nicht mehr so emotional wie beim letzten Mal. Ich habe jetzt schon einmal gegen Köln gespielt, bin jetzt ruhiger“, sagt der nigerianische Nationalspieler, der heute auf spezielle Unterstützung vertrauen kann. Derzeit besuchen ihn seine Mutter und seine Tante in Bremen und drücken auf der Tribüne die Daumen.

csa

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