De Bruyne muss Sonderurlaub erklären

Die Twitter-Falle

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Kevin De Bruyne

Bremen - Kevin De Bruyne twittert gerne, das heißt: der Werder-Profi verkündet seiner Fangemeinde via Internet in kurzen Textnachrichten, was er gerade so macht. Manchmal gibt es dazu auch ein nettes Bildchen. Wie am Montag. Da verbreitete der Belgier ein Foto mit Schuhen und T-Shirts eines großen Sportartikelherstellers und dem Hinweis „Shopping @ Nike. Love my sponser!“

All’ das würde hier keine Erwähnung finden, hätte De Bruyne an besagtem Montag keinen Sonderurlaub gehabt. „Aus familiären Gründen“, wie es offiziell von Werder-Seite hieß. Also fehlte der Mittelfeldspieler beim Training – und war womöglich shoppen, wie der Zeitpunkt seiner Twitter-Nachricht vermuten lässt. Einige Fans reagierten jedenfalls irritiert und wunderten sich, warum die einen Werder-Profis trainieren müssen, während ein anderer fröhlich einkaufen geht.

Gestern gab es die Aufklärung – von De Bruyne höchstpersönlich. Er sei nicht shoppen gewesen, versicherte der belgische Nationalspieler. Sein Sponsor hätte ihm an seine Heimatadresse ein Paket geschickt, das habe er ausgepackt, den Inhalt fotografiert und ins Netz gestellt. Offenbar ein völlig normaler Vorgang für die Spielergeneration 2013. Für die Vereine dagegen durchaus ein Ärgernis, weil es wie in diesem Fall für Irritationen sorgen kann. Das findet zwar auch Thomas Eichin, der Werder-Geschäftsführer wollte De Bruyne aber keinen Vorwurf machen: „Er hat für eine private Angelegenheit zwei Tage frei bekommen und nichts getan, was uns stört.“ · kni

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