Twente Enschede – nur logistisch ein Traumlos

Werder-Bremen - BREMEN (csa) · Das Hammerlos FC Liverpool ist es nicht geworden. Auch von Atletico Madrid blieb Werder verschont. Und ein Wiedersehen mit dem zu Juventus Turin gewechselten Diego ist vorerst ebenfalls nicht möglich.

Die Auslosung der ersten K.o.-Runde in der Europa League bescherte den Bremern gestern Twente Enschede als Gegner. Sollte diese Hürde genommen werden, würde der UEFA-Pokal-Finalist der Vorsaison im Achtelfinale auf den Sieger der Partie FC Valencia gegen Club Brügge treffen.

nDanach gegen

nFC Valencia?

„Gefühlsmäßig würde ich sagen, dass es wohl Valencia schaffen wird“, meinte Werder-Chef Klaus Allofs, der sich mit dem Was-wäre-wenn-Fall aber noch gar nicht beschäftigen will: „Erstmal wäre ich froh, wenn wir das Achtelfinale erreichen.“

Seine Reaktion auf das Los Twente, das HSV-Legende Horst Hrubesch als 13. Paarung aus den Töpfen fischte, war kein erleichtertes Seufzen, aber auch kein Schreckenslaut. Allofs zog nur eine Augenbraue hoch und gab kurz darauf Einsicht, wie er die Aufgabe einordnet. „Das ist kein Gegner, bei dem man wegen seines großen Namens in Jubel ausbricht, aber sportlich wird es sehr schwer.“

Ein Traumlos ist die Paarung nur in logistischer Hinsicht. Denn über die A 1 und die A 30 sind es zwischen Bremen und Enschede nur knapp mehr als 200 Kilometer. Am 18. Februar müssen die Bremer reisen und zunächst im 24 000 Zuschauer fassenden Stadion „De Grolsch Veste“ antreten. Das Rückspiel findet am 25. Februar im Weserstadion statt.

Twente ziert derzeit in der niederländischen Ehrendivision Platz eins. Von 17 Spielen hat der Ex-Club von Werder-Profi Peter Niemeyer („Ich freue mich riesig, mal wieder dort spielen zu können“) 15 gewonnen und keines verloren. „Wer in Holland an der Spitze steht“, meinte Allofs, „der muss schon was können. Twente hat eine verdammt gute Mannschaft.“

Kapitän des Teams ist der Schweizer Nationalstürmer Blaise N‘Kufo, der einst bei Hannover 96 unter Vertrag stand und dort einen jungen Mann namens Per Mertesacker zum Kollegen hatte. „In meinem ersten Trainingslager mit 96 haben wir ein Zimmer geteilt“, erinnert sich der Bremer Innenverteidiger.

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