Es ist wie immer: Werder ist die Ruhe selbst

Bremen - Über Werder Bremen ist schon viel geschrieben worden. Ganze Bücher gibt‘s, deren einziger Sinn und Zweck es ist, zu erklären, wie toll dieser Verein ist. Beispielsweise das Werk „111 Gründe, Werder Bremen zu lieben“.

Der 48. Grund dieser umfassenden Liebeserklärung hat das Zeug zu einem Running Gag oder Klassiker. Er lautet: „Weil nirgendwo die Jahreshauptversammlungen so langweilig sind wie in Bremen.“ Dass dem so ist, wird jedes Jahr im November aufs Neue bewiesen. So auch am vergangenen Montag.

Zoff und Rabatz gibt es bei Werder selbst dann nicht, wenn ein Geschäftsjahr bilanziert wird, in dem der Club zum zweiten Mal in Folge ein fettes Minus eingefahren hat; in dessen Verlauf der bisherige Club-Chef das Weite gesucht hat; in dem die Mannschaft beinahe abgestiegen wäre; in dem der Trainer nach 14 Jahren entlassen werden musste. Alles passiert in der aufregenden Saison 2012/2013.

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