Pizarro heute wieder im Teamtraining, doch bei drei anderen dauert’s noch

Ein Trio lässt auf sich warten

Kreiszeitung Syke

Werder-Bremen - BREMEN (csa) · Die gute Nachricht des Tages kam auf zwei Beinen flotten Schrittes aus der Kabine. Claudio Pizarro hatte gestern zwar nicht am Mannschaftstraining teilgenommen, doch immerhin war er vor Ort, nicht mehr im Krankenbett.

Und weil er ziemlich munter wirkte, kann wohl behauptet werden: Grippe überwunden, Knieschmerzen verschwunden. Stimmt, bestätigte der Bremer Torjäger, den Werder in der Krise so dringend braucht, und kündigte seine Rückkehr ins Mannschaftstraining für heute an.

Das lässt für das Spiel am Samstag bei Borussia Mönchengladbach hoffen. Zuletzt hatte Werder-Coach Thomas Schaaf das Fehlen bewährter Kräfte als einen Grund für die Niederlagenserie genannt: „Dadurch fehlt uns Qualität.“ Da ist es eine Erleichterung, dass Pizarro am Wochenende wahrscheinlich wieder mitwirken kann.

Anders sieht es bei Sebastian Boenisch, Philipp Barg-frede und Daniel Jensen aus. In zwei Fällen lässt sich der Zeitraum bis zum Comeback nicht in Tagen, sondern nur in Wochen berechnen. Einzig Jensen, erst seit vergangenem Freitag im Verletztenstand, kann auf eine schnelle Rückkehr hoffen. Der Stand der Dinge im einzelnen:

Philipp Bargfrede

Knochenödem im Knie – das dauert. Der Shootingstar der Hinrunde verzeichnet durch eine spezielle Drucktherapie und nur behutsame Belastungen Fortschritte, aber spannend wird’s erst in der kommenden Woche. Dann will der Mittelfeldspieler mit dem Lauftraining beginnen. „ich hoffe, dass dann alles ruhig bleibt und die Schmerzen nicht zurückkommen“, sagt der 20-Jährige. Wenn doch, „dann müsste ich weiter pausieren“. So oder so: Prognosen für einen Comeback-Zeitpunkt verbieten sich noch. „Das ist bei der Verletzung ganz schwer zu sagen“, so Bargfrede.

Daniel Jensen

Während des Abschlusstrainings vor dem Spiel gegen Bayern München traten die Schmerzen im Fuß plötzlich auf. Jensen, der vermutlich den im Dauertief steckenden Tim Borowski in der Startelf abgelöst hätte, musste passen. Eine Kernspintomographie ergab, dass die im April 2009 operierte Achillessehne okay ist, die Schmerzen haben laut Diagnose in einer „Entzündung zwischen den Knochen“ (Jensen) ihre Ursache. Eine Kortisonspritze soll helfen. Doch bis die Wirkung zeigt, kann eine Woche vergehen. „Auch dann muss ich weiter vorsichtig sein“, sagt der Däne.

Sebastian Boenisch

Am Wochenende war er in Bremen – Daumendrücken gegen Bayern. Es war vergebens. Mittlerweile ist Boenisch zurück in Donaustauf und setzt die Reha des operierten rechten Knies fort. Das Kreuzband war angerissen, Meniskus und Innenband überdehnt. Doch die Funktionsfähigkeit des Gelenks steigert sich von Tag zu Tag. „Eine Woche noch, dann will ich mit dem Lauftraining beginnen. Und das kann ich auch in Bremen machen“, sagt Boenisch. Hört sich gut an. Doch bis er wieder Fußball spielen kann, wird es noch fünf, sechs Wochen dauern.

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