Trinks kann’s – da staunen selbst erfahrene Kollegen

Lob von allen Seiten: Youngster Florian Trinks.

Bremen (flü) · Die Laune war prächtig gestern Morgen beim Training. „Die Jungs haben ordentlich mitgemacht“, sagte Trainer Thomas Schaaf. Doch einer fehlte. Anstatt mit den Kollegen auf dem Platz zu stehen und über das 2:2 vom Vorabend zu philosophieren, musste Florian Trinks die Schulbank drücken.

Das Abitur hat Vorrang, die Klausuren stehen an. Eine gute Note hatte sich der 18-Jährige bereits bei seinem Startelfdebüt gegen Bayer Leverkusen verdient. Neben einer engagierten Leistung im offensiven Mittelfeld mit vielen präzisen Pässen bereitete Trinks das 1:2 vor. „Ich bin natürlich sehr glücklich. Das war ein Supererlebnis. Ich denke, ich werde das alles erst in ein paar Tagen realisieren“, sagte Trinks: „Ich hoffe, ich konnte mich empfehlen. Ich selbst war ganz zufrieden.“

Konnte er auch sein, wie Trainer Thomas Schaaf anmerkte. „Flo hat gezeigt, was wir von ihm erwartet haben. Er hat Frische und Unbekümmertheit ins Spiel gebracht. Natürlich waren da auch noch ein paar Fehler dabei, doch er bringt sehr viel Positives mit.“

Trinks, so Schaaf, sei ein großes Talent, das seine Chance suche. „Er ist ein junger Bursche, der nicht allzuviel zu verlieren hat. Er hat sich sehr gut eingefügt.“

Lob für Trinks gab’s auch von erfahrenen Mitspielern. „Er hat das sehr gut gemacht. Man muss den Hut davor ziehen, wie er mit seinen erst 18 Jahren seine Mitspieler schon einsetzt. Das ist erstaunlich“, sagte Tim Borowski (30). Dass Trinks nun abheben könnte, glaubt „Boro“ nicht: „Flo ist von Grund auf ein intelligenter Spieler. Er ist geerdet und weiß mit der Situation umzugehen.“

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