Trikot-Chaos und ein grauer Vander

Christian Vander im geliehenen Trikot.

Werder-Bremen - MAINZ (csa) · Nanu, was trug denn Christian Vander da? Der Werder-Keeper lief in Mainz mit einem gegnerischen Trikot auf – genauer: mit dem seines Gegenübers Heinz Müller, beide Nummer 33. Dazu kam’s, weil sich Schiedsrichter Babak Rafati nicht mit der Anordnung der Deutschen Fußball-Liga anfreunden konnte.

Die DFL hatte in einem Schriftverkehr mit den Clubs festgelegt: Werder soll in orange spielen, Mainz in rot-weiß. Also packte Werder die orangefarbenen Trikots ein und für Vander ein schwarzes Torwart-Dress. Doch Rafati meinte, orange und rot-weiß könne er nicht auseinanderhalten. „Da ist wohl einer farbenblind“, meinte Mainz-Manager Christian Heidel. Die 05er mussten umdisponieren, ließen auf die Schnelle noch schwarze Trikots im Fan-Shop beflocken. Folglich konnte Vander nicht sein mitgebrachtes schwarzes Trikot tragen und musste sich ein anderes borgen. Ein graues – „weil sich sich das ja so schön von schwarz unterscheidet“, meinte der Keeper sarkastisch, gab die Arbeitskleidung (Name, Sponsor und Club-Logo waren scharz überklebt) aber mit Dank zurück: „Das kann der Müller jetzt wiederhaben.“

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