Für Nils Petersen hat das Duell mit den Bayern eine besondere Note / Vergleich mit Pizarro

Treffen mit Vergangenheit und Zukunft

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Eben noch Bayer, jetzt Bremer: Nils Petersen geht dennoch entspannt ins Prestigeduell.

Bremen - Nein, Nils Petersen hat das Messer heute nicht zwischen den Zähnen. Wenn er mit Werder Bremen – dem Club, der aktuell sein Gehalt bezahlt – auf Bayern München – jenen Club, der seine Transferrechte hält – trifft, dann ist das für den 23-Jährigen angeblich ein „ganz normales Testspiel.

Nur dass ich den Gegner ein bisschen besser kenne und ich Leute treffe, mit denen ich mich ein Jahr lang gut vertragen habe.“ Aber ein besonderes Prickeln oder gar Brisanz fühlt er nicht. Der für eine Saison ausgeliehene Petersen hat einfach mal die Löschtaste im Gehirn gedrückt und alles, was mit dem FCB zu tun hat, vorübergehend vergessen: „Mit den Bayern habe ich jetzt ein Jahr lang nichts zu tun.“

Eine besondere sportliche Note ist allerdings nicht wegzureden. Denn Werder kontra Bayern ist auch das Duell Petersen kontra Pizarro. Vorausgesetzt, der ehemalige Bremer Torjäger (wechselte ablösefrei) wird bei den Münchnern auch eingesetzt. Hüftprobleme gefährden seinen Einsatz, Bayern-Coach Jupp Heynckes hat den 33-Jährigen dennoch nach Hamburg mitgenommen.

Es wird wohl niemand darum herum kommen, Vergleiche anzustrengen, wenn Petersen und Pizarro heute gemeinsam auf dem Platz stehen sollten. Der Neu-Bremer hat bei Werder Position und Rückennummer von Pizarro übernommen. Jetzt soll er auch dessen Rolle als Torjäger Nummer eins spielen. Bisher hat es sich gut angelassen, Petersen hinterließ in den Testspielen einen guten Eindruck. Ein Treffer gegen Bayern wäre eine zusätzliche Bestätigung, dass Werder die 500 000 Euro Leihgebühr gut investiert hat. Doch der Stürmer mag sich heute gar nicht ins Rampenlicht stellen, redet statt über sich lieber über die Mannschaft. Die habe am Sonntag mit dem 1:2 in Paderborn gepatzt. „So ein Spiel gehört in einer Vorbereitung auch mal dazu. Aber gegen Bayern München müssen wir zeigen, dass wir voll da sind.“ · csa

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