Wiedersehen mit Wiedwald

Treffen auf der Bank

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F. Wiedwald

Werder-Bremen - FRANKFURT · Er ist noch einer, der mit Werder Bremen Meisterschaften gefeiert hat – als C-und A-Junior.

Mit Felix Wiedwald im Tor hat der Bremer Nachwuchs nationale Titel eingefahren, den Sprung zu den Profis hat der gebürtige Thedinghauser aber nicht geschafft, weil sich der damalige Werder-Coach Thomas Schaaf entschieden hatte, Sebastian Mielitz zur Nummer eins aufzubauen. 2011, mit 21 Jahren, verließ Wiedwald Bremen – nach zwölf Jahren bei Werder. Via MSV Duisburg führte sein Weg zur Frankfurter Eintracht, mit der er morgen den SV Werder empfängt. Ein besonderes Spiel? Klar, er freue sich, meint der 23-Jährige.

Aber das Wiedersehen hat einen Makel. Felix Wiedwald ist bei der Eintracht genauso wenig die Nummer eins wie Mielitz in Bremen. Aber immerhin: Unlängst feierte Wiedwald seine Bundesliga-Premiere. Beim 0:5 gegen Bayern München kam er in der 77. Minute für den angeschlagenen Kevin Trapp in die Partie, kassierte nur ein Tor und reagierte ziemlich unaufgeregt auf sein Debüt. „Was sollte ich bei dem Spielstand noch falsch machen?“, sagte er. Nach dem Spiel bekam er übrigens einige Glückwunsch-SMS – eine davon trug den Absender Sebastian Mielitz. · csa

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