Zu spät, um noch zu handeln

Bremen - Marco Bode mochte die Frage nicht, es war seinem Gesichtsausdruck anzusehen. Dennoch gab er eine klare Antwort, die im Saisonendspurt keinen Interpretationsspielraum lässt.

Ob Viktor Skripnik trotz der Derby-Pleite in Hamburg und der sich zuspitzenden Bremer Situation im Abstiegskampf fest im Sattel sitze, lautete die Nachfrage. „Ja“, sagte der Vorsitzende des Bremer Aufsichtsrates in den Katakomben des Volksparkstadions und schaute genervt drein. Das Skripnik-Thema ist nicht seins, sondern offenbar mehr eines der Medien und von Teilen der Fan-Gemeinde. „Ganz meine Linie“, pflichtete Geschäftsführer Thomas Eichin gestern seinem Vorgesetzten aus dem Aufsichtsrat bei. An Skripnik wird nicht gerüttelt. Nicht mehr kurz vor Saisonschluss. „Es bringt jetzt nichts mehr, den Trainer zu wechseln“, erklärt Eichin, der allerdings auch an dem Coach festgehalten hatte, als eine Veränderung (vermutlich) noch etwas gebracht hätte.

csa

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