Trainerteam bastelt an Alternativen – und testet ein 4-1-4-1-System

Es muss nicht immer Raute sein

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Izet Hajrovic hinterließ gegen Brünn einen guten Eindruck.

Bremen - Im Test gegen den FC Brünn wechselte Werder zur Pause nicht nur das beinahe komplette Personal, sondern auch die Taktik. Die Raute blieb quasi in der Kabine, dafür war nun ein 4-1-4-1-System auf dem Rasen zu sehen. Rein ergebnistechnisch betrachtet mit Erfolg. Beide Halbzeiten wurden gegen den tschechischen Erstligisten mit 1:0 gewonnen – der 2:0-Erfolg war absolut verdient.

„Wenn wir uns nur auf die Raute konzentrieren, machen wir es den Gegnern zu leicht“, befand Co-Trainer Torsten Frings: „Wir wollen flexibler sein.“ Ganz freiwillig passiert das allerdings nicht. Denn im Kader gibt es eigentlich nur zwei echte Stürmer: Franco Di Santo und Anthony Ujah. Melvyn Lorenzen käme zwar auch in Frage, aber der Nachwuchsmann ist aufgrund seiner Knieprobleme momentan keine Alternative. Natürlich können auch Levin Öztunali, Izet Hajrovic und Fin Bartels stürmen, aber die optimale Besetzung für einen Zwei-Mann-Sturm sind sie nicht. Auch deshalb wird das System verändert, das Mittelfeld vergrößert, der Sturm auf eine Spitze verkleinert.

Gegen Brünn gab es von dieser Formation zwar ein sehenswert herausgespieltes Tor von Bartels (Vorarbeit Hajrovic) zu sehen, aber ansonsten wirkte alles etwas improvisiert. Da fehlt noch die Abstimmung. Mit der Raute und dem Topsturm Di Santo/Ujah hatte Werder wesentlich gefährlicher agiert. Wenngleich für das Tor eine Ecke und ein Kopfball von Theodor Gebre Selassie herhalten musste. Torsten Frings war mit beiden Halbzeiten zufrieden – und mit einer Geschichte ganz besonders: „Wir haben wieder gut gestanden und kein Gegentor bekommen.“

kni

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