Nouri darf bleiben, Gisdol zieht es zum HSV

Die Trainerfrage bei Werder

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Wie genau Nouris Chancen auf eine dauerhafte Weiterbeschäftigung stehen, verriet Sportchef Frank Baumann nicht. 

Bremen - Eine endgültige Entscheidung gibt es noch immer nicht, aber inzwischen eine klare Tendenz: Interimscoach Alexander Nouri, der am Samstagabend mit Werder gegen den VfL Wolfsburg (2:1) den ersten Saisonsieg einfuhr, bleibt auf der Bremer Trainerbank – mindestens noch eine Woche.

Das Auswärtsspiel bei Darmstadt 98 am Samstag (15.30) darf der 37-Jährige offenbar bestreiten. „Wir haben von Anfang an gesagt, dass er eine Option ist, hier auch länger zu bleiben“, sagte Sportchef Frank Baumann am Sonntagnachmittag. Wie genau Nouris Chancen auf eine dauerhafte Weiterbeschäftigung stehen, verriet der 40-Jährige allerdings nicht: „Unser Entscheidungsprozess ist noch nicht abgeschlossen.“ 

Dass Nouri aller Wahrscheinlichkeit nach am Dienstag mit dem Profiteam in die Darmstadt-Vorbereitung startet, dürfte auch an Markus Gisdol liegen. Der ehemalige Hoffenheimer Coach stand bei Werder weit oben auf der Wunschliste. Das bestätigte nach Klaus Filbry, dem Boss der Geschäftsführung, nun auch Baumann: „Er war einer der Kandidaten, mit denen wir uns intensiver beschäftigt haben.“ Doch Gisdol bevorzugt es scheinbar, beim Hamburger SV die Nachfolge des entlassenen Bruno Labbadia anzutreten – das glaubt sogar Baumann: „Nach meinen Informationen ist er dort ein Kandidat – und man kann davon ausgehen, dass er zum HSV geht.“

mr

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