Trainer-Wiedersehen soll Nebensache sein

„Da könnte auch Jürgen Klopp stehen“

Bremen - Nein, er bügelt sie nicht barsch ab – aber es ist Viktor Skripnik anzumerken, dass die immer wieder kehrenden Fragen nach Thomas Schaaf (53) ihm nicht so sehr behagen. Wenn Werder Bremen am Sonntag (17.30 Uhr) bei Eintracht Frankfurt antritt, soll das Duell der beiden Mannschaften im Vordergrund stehen – und nicht das Aufeinandertreffen der beiden Trainer, die sich so gut kennen. Deshalb ist der 45-jährige Ukrainer bemüht, die Bedeutung des Wiedersehens mit seinem früheren Coach herunterzuspielen.

„Wir müssen das nicht hochpushen. Da könnte auch Jürgen Klopp stehen – dann wäre ich genauso aufgeregt. Für mich ist alles noch recht neu und deshalb jedes Spiel ein besonderes“, sagt Skripnik, der die Bremer am 25. Oktober von Robin Dutt übernommen hat. Bei Schaaf, mit dem der Spieler Skripnik 2004 das Double holte, sei das etwas anders – mutmaßt der Bremer Coach: „Für Thomas bedeutet es mehr, denke ich – weil Werder noch in seinem Herzen steckt.“ Nach 14 Jahren in Bremen war Schaaf im Mai 2013 entlassen worden, legte eine einjährige Pause ein und betreut seit Sommer die Eintracht.

mr

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