Trainer Viktor Skripnik hatte es geahnt

Werder muss nach Gladbach

Bremen - Werder-Trainer Viktor Skripnik hatte da so ein Gefühl – und es war goldrichtig! „Hertha oder Gladbach“ hatte der 45-Jährige als nächsten Bremer Pokalgegner vorausgesagt und sogar mit seinen Assistenztrainern eine kleine Wette abgeschlossen.

Gestern Abend griff Schlagersternchen Vanessa Mai in die Lostrommel – und zog tatsächlich Bundesliga-Konkurrent Borussia Mönchengladbach für das Achtelfinale des DFB-Pokals, das am 15. und 16. Dezember ausgespielt wird.Einerseits hätte es schlimmer kommen können, es wären auch die Top-Teams Bayern München, Borussia Dortmund und Bayer Leverkusen möglich gewesen. Andererseits ist Gladbach die Mannschaft der Stunde, hat sich nach katastrophalem Start (darunter ein 1:2 in Bremen) unter Interims-trainer Andre Schubert mit sechs Bundesliga-Siegen hintereinander bis auf Platz fünf hochgearbeitet. Und dann erhielt Werder eben nicht das erhoffte Heimspiel im Weserstadion, sondern muss im Borussia-Park antreten.

Die Bremer Profis reagierten verhalten. „So, wie sie im Moment drauf sind, ist es sicher nicht das einfachste Los. Wir haben in dieser Saison aber schon gezeigt, dass wir diese Mannschaft schlagen können“, sagte Abwehrchef Jannik Vestergaard. Und Torjäger Anthony Ujah ergänzte: „Die Gladbacher haben im Moment eine unglaubliche Serie, deshalb wird das sehr schwierig.“

mr

Rubriklistenbild: © dpa

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