„Er wird weitermachen“ / Allofs kündigt Gespräche im Trainingslager an

Trainer Schaaf plant weiter mit Kapitän Frings

Hat seinen Kapitän Torsten Frings (re.) auch in der kommenden Saison noch auf dem Zettel: Trainer Thomas Schaaf (li.).

Von Arne Flügge · Torsten Frings wollte Klarheit, ob Werder Bremen auch in der kommenden Saison mit ihm plant – schon gestern erhielt der Kapitän von der sportlichen Leitung die Antwort: Sowohl Trainer Thomas Schaaf als auch Sportdirektor Klaus Allofs sprachen sich für eine Vertragsverlängerung mit dem 34-Jährigen aus.

Der Kontrakt des Mittelfeldstars läuft im Sommer 2011 aus, dann ist Frings zwar fast 35 Jahre alt – für Schaaf aber ist das kein Problem: „Es gibt nicht jung, nicht alt. Es gibt nur gut und schlecht. Und Torsten ist ein Guter“, machte Schaaf deutlich, dass er auf die Dienste seines Kapitäns in der kommenden Saison nicht verzichten will. Und der Coach ist sich sicher, dass auch Frings noch nicht ans Aufhören denkt, obwohl der Ex-Nationalspieler eine Vertragsverlängerung auch davon abhängig macht, „dass alles passen muss. Wenn nicht, höre ich auf“. Schaaf dazu gelassen: „Torsten wird weitermachen.“

Abschlusstraining am Freitag

Werder-Abschlusstraining am Freitag

Das glaubt auch Allofs, der sich von der Äußerung Frings‘, dass ein Karriereende zumindest eine Option sein könnte, „schon ein wenig überrascht“ zeigte: „Ich denke aber, dass die eigentliche Botschaft lautete, dass er weiter für Werder spielen will.“ Die Lust ist Frings jedenfalls nicht vergangen. „Ich habe noch Bock aufs Kicken“, hatte er gesagt, womit sich Allofs in seiner Überzeugung bestätigt fühlt. Jetzt soll der neue Vertrag – es wird ein Kontrakt über eine weitere Saison sein – zeitnah eingetütet werden. „Im Trainingslager in Belek werden wir Zeit haben, die Gespräche zu führen“, kündigte Allofs an.

Training im Schneetreiben

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Dabei sollen schon die Weichen für die Zukunft gestellt werden. „Wir werden uns auch über die Zeit nach Torstens aktiver Karriere unterhalten und schauen, inwieweit wir ihn in den Verein einbinden können – so, wie wir es mit anderen verdienten Spielern auch getan haben“, sagte Allofs.

Frings hatte bereits erklärt, nach seinem Karriereende weiter für Werder arbeiten zu wollen. Auf welche Art und Weise das geschehen könnte, sollen nun die Unterhaltungen in der Türkei ergeben.

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