Tränen, Jubel und viel Spaß - Ailton verabschiedet sich emotional

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Mehr Emotion geht nicht: Den Tränen folgte der Ailton-Jubel.

Bremen - Große Emotionen zum Abschied von Ailton: 42.000 Fans im rappelvollen Bremer Weserstadion feierten am Samstag den „Kugelblitz“ – vor, während und nach seinem letzten Spiel.

Der Brasilianer, Bundesliga-Torschützenkönig in Werders Double-Jahr 2004, wurde mit alten Weggefährten in einem offenen Truck zum Stadion gefahren – eskortiert von unzähligen jubelnden Fans.

Die Partie der Bremer Double-Mannschaft gegen "Ailton & Friends" endete 8:4 für die Werder-Veteranen. In der ersten Halbzeit spielte Ailton im „Friends-“Team (mit dem Ex-Bremer Naldo) und schoss ein Tor, nach der Pause lief er für die Werder-Allstars auf und traf doppelt. Auch seine zwölfjährige Tochter Alexandra erzielte einen Treffer gegen Keeper Tim Wiese – der allerdings von Torsten Frings arg bedrängt wurde.

Ailton - Das Abschiedsspiel

Alles in allem war das Spiel ein Riesen-Spaß für alle, ehe Schiri Babak Rafati nach 80 Minuten abpfiff und den Mann des Tages von den Strapazen erlöste. Als dann Ailtons Frau und seine vier Kinder auf das Spielfeld kamen, flossen die Tränen beim Kultkicker. „Das war ein sehr emotionaler Moment. Ich hatte meine Familie im Arm und wir haben geweint“, sagte der Südamerikaner, der 2004 als erster ausländischer Profi Deutschlands Fußballer des Jahres wurde. Für Werder Bremen, Schalke 04, den Hamburger SV und den MSV Duisburg erzielte Ailton in 219 Bundesligaspielen 106 Treffer.

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