Wagner soll sich neuen Club suchen

Torosidis und Merkel kein Thema

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S. Wagner

Bremen - Nun ist auch Klaus Allofs bei der Fußball-EM. Der Werder-Boss stattete dem Turnier in Polen und der Ukraine gestern einen Besuch ab. Ob es der 55-Jährige dabei auf neue Spieler für Werder abgesehen hat, darüber kann nur spekuliert werden.

Allofs war nicht erreichbar, zu möglichen Neuzugängen gibt er ohnehin keine Auskunft mehr. Fakt ist jedoch, dass Vassilios Torosidis nicht der Grund der Allofs-Reise ist. Der griechische EM-Teilnehmer (stand bei beiden Partien in der Startelf) wird seit Wochen als Werder-Neuzugang gehandelt. Doch wie diese Zeitung nun erfuhr, wollen die Bremer den 26-jährigen Rechtsverteidiger von Olympiakos Piräus nicht verpflichten.

Kein Thema ist auch ein Transfer von Alexander Merkel. Der junge deutsche Mittelfeldspieler vom AC Mailand war ebenfalls als Neuzugang des Bundesligisten gehandelt worden. Doch Werder winkt beim 20-jährigen Mittelfeldspieler, der zuletzt an den FC Genua ausgeliehen war, ab. Die Norddeutschen haben andere Spieler auf dem Zettel. Wie zum Beispiel Hakan Calhanoglu vom Karlsruher SC (wir berichteten) oder Nils Petersen. Letzterer muss weiter auf die Freigabe des FC Bayern warten. Und die gibt es erst, wenn die Münchner einen weiteren Stürmer verpflichtet haben. Bis zum Trainingsauftakt Anfang Juli soll in der Personalie Petersen allerdings Klarheit herrschen.

Das wünscht sich der Club auch im Fall Sandro Wagner. Der 24-jährige Angreifer war in der Rückrunde an den 1. FC Kaiserslautern ausgeliehen, darf dort aber nach dem Abstieg nicht bleiben. An der Weser haben sie für ihn auch keine Verwendung mehr. Dem Stürmer wurde nahegelegt, sich einen neuen Club zu suchen. Doch Wagner möchte bei Werder bleiben und hat angekündigt, beim Trainingsstart auf der Matte zu stehen. Sein Vertrag bei den Grün-Weißen läuft noch bis Ende Juni 2014. · kni

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