Pizarro kündigt seinen Vertrag bei Werder Bremen - Allofs dementiert

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Torjäger Claudio Pizarro hat seinen Vertrag bei Werder Bremen fristgerecht gekündigt

Bremen. Torjäger Claudio Pizarro hat seinen auslaufenden Vertrag bei Werder Bremen fristgerecht gekündigt und könnte den Fußball-Bundesligisten am Saisonende ablösefrei verlassen.

Das meldete die „Sport-Bild“ am Donnerstag und berief sich dabei auf „eine sichere Quelle“. Dass der Peruaner bis zum 31. März kündigen muss, um sich alle vertraglich vereinbarten Optionen offenzuhalten, ist ebenso bekannt wie die Entscheidung der Bremer, ihren besten Stürmer wenn möglich weiter verpflichten zu wollen.

Pizarro ist für Werder der mit Abstand wichtigste Spieler und einer der Stars der Liga. Entsprechend ist die Wirkung von Gerüchten um seine Person. Werder-Sportchef Klaus Allofs hat gerade erneut betont, „alles tun“ zu wollen, um Pizarro zu halten. Die Kündigung des Vertrages kam nicht überraschend: Ohne gültigen Vertrag zu sein, garantiert Pizarro alle Freiheiten – freilich auch die, weiter mit Werder über die angebotene Vertragsverlängerung zu verhandeln.

Werder Bremens Geschäftsführer Klaus Allofs hat inzwischen die Meldung dementiert, wonach der peruanische Angreifer den Fußball-Bundesligisten im Sommer verlassen wird. „Da weiß die Sport Bild mehr als wir“, sagte Allofs dem Sport-Informations-Dienst (SID) am Donnerstagmorgen: „Bei uns ist das so nicht kommuniziert. Ich glaube das aber ehrlich gesagt auch nicht.“ Die Sport Bild hatte berichtet, dass Pizarro seinen Vertrag in Bremen zum 30. Juni dieses Jahres gekündigt habe. Weil der Angreifer seine Kündigungsklausel noch vor Ablauf der vertraglich festgelegten Frist (31. März) gezogen habe, sei er nach der laufenden Saison ablösefrei. Außerdem berichtete das Blatt, Rekordmeister Bayern München habe Pizarro bereits einen Zweijahresvertrag angeboten. „Da müssen sie Bayern München fragen. Das wäre eine Sache zwischen ihnen und Claudio“, sagte Allofs dazu.

Pizarro, der mit geschätzten vier Millionen Euro Jahresgehalt der Topverdiener im Dress der Grün-Weißen ist, soll Angebote aus der Premier League (Queens Park Rangers) und auch von Bayern München vorliegen haben. Schon 2001 holte der Rekordmeister den Peruaner von der Weser an die Isar. Pizarro blieb sechs Jahre. Geht er im Sommer wieder den gleichen Weg? Danach spielte er zwei Jahre für den FC Chelsea bevor er nach Bremen zurückkehrte.

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