Tolle Siege, aber auch ein Drama

Werder-Bremen - BREMEN · Zum sechsten Mal in sieben Jahren gehört Werder zum erlauchten Kreis der Champions League. Eine Riesenleistung! Aber wie haben die Bremer eigentlich abgeschnitten? Ein Rückblick:

Saison 2004/05

Elf Jahre nach der ersten Teilnahme an der Champions League ist Werder wieder da – und wie! Die Bremer überstehen überraschend die Gruppenphase, als Zweiter hinter Inter Mailand. Der FC Valencia und der RSC Anderlecht bleiben auf der Strecke. Bitter: Im Achtelfinale gibt’s gegen Olympique Lyon zwei legendäre Pleiten (0:3, 2:7).

Saison 2005/06

Nach einem Fehlstart mit zwei Niederlagen und einem Remis startet Werder durch. Hinter dem FC Barcelona und vor Udinese Calcio und Panathinaikos Athen reicht es noch fürs Achtelfinale. Da gibt’s ein Drama: Weil Keeper Tim Wiese im Rückspiel kurz vor Schluss patzt, gewinnt Juventus Turin 2:1 und ist nach der 2:3-Pleite in Bremen weiter.

Saison 2006/07

FC Barcelona, FC Chelsea und Levski Sofia – was für eine Hammergruppe. Doch Werder mischt munter mit, besiegt sogar Chelsea mit 1:0. Doch nach der 0:2-Niederlage zum Abschluss in Barcelona bleibt nur der UEFA-Cup als Trostpflaster. Dort marschieren die Bremer bis ins Halbfinale. Aber wieder steht Barcelona im Weg – diesmal Espanyol.

Saison 2007/08

Olympiakos Piräus wird zum Werder-Trauma. Die Griechen gewinnen in Bremen 3:1 und triumphieren auch daheim mit 3:0. Real Madrid wird Gruppensieger, Werder gerade noch Dritter vor Lazio Rom. Im UEFA-Cup ist zwei Runden später gegen die Glasgow Rangers Schluss.

Saison 2008/09

In der bislang vermeintlich leichtesten Gruppe geht bei Werder kaum etwas. Durch einen 2:1-Heimsieg gegen Inter Mailand retten sich die Bremer in den UEFA-Cup. Inter ist genauso weiter wie Panathinaikos Athen. Außenseiter Anorthosis Famagusta (0:0 und 2:2 gegen Werder) verpasst nur knapp den großen Coup. Im UEFA-Cup drehen die Bremer dann auf und werden erst im Finale von Schachtjor Donezk gestoppt.

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