Allofs glaubt an Marin-Wechsel

„Tischtuch nicht zerschnitten“

Warum nur so skeptisch, Herr Marin? Der Wechsel von Borussia Mönchengladbach zu Werder Bremen scheint seit gestern wieder wesentlich wahrscheinlicher als noch zuletzt.

Werder-Bremen - BREMEN (kni) Wenn gepokert wird, dann geht’s bisweilen auch mal etwas harscher zu. So lieferten sich Werder Bremen und Borussia Mönchengladbach in den vergangenen Tagen im Ringen um Nationalspieler Marko Marin eine verbale Schlacht. Das ging so weit, dass sogar ein Platzen des Wechsels an die Weser befürchtet werden musste.

Doch nun stehen die Zeichen wieder auf Annäherung. „Das Tischtuch ist nicht zerschnitten, es wird wieder Gespräche geben“, kündigte Werder-Boss Klaus Allofs gestern an.

Allerdings – das Verhalten vom Bundesliga-Konkurrenten irritierte Allofs schon ein wenig: „Man sollte in der Öffentlichkeit keine Zahlen diskutieren.“ Das war ein deutlicher Seitenhieb Richtung Max Eberl. Der Borussia-Sportdirektor hatte mehrfach betont, das Werder-Angebot sei inakzeptabel und gestern auch Zahlen genannt: „Wir wollen zügig Bescheid wissen. Ich hoffe, dass Klaus Allofs sich melden wird. Wenn es die 8,5 Millionen Euro sind, die aus Bremen kolportiert werden, dann ist das eine vernünftige Basis.“ Damit stockte Eberl offenbar mal eben so Werders Angebot um zwei Millionen auf. Denn die Bremer wollen dem Vernehmen nach eigentlich nur 6,5 Millionen Euro für den erst 21-jährigen

nGladbach hat

nschon Nachfolger

Marin bezahlen. „Wir haben ein faires und marktgerechtes Angebot abgegeben. Da sollte man eine Einigung finden“, meinte Allofs und stellte klar: „Wir werden alles daran setzten, dass es klappen wird. Schließlich will Marko ja auch unbedingt zu uns.“

Das wissen natürlich auch die Gladbacher. Eberl ist längst auf der Suche nach einem Nachfolger für den Dribbelkünstler und dabei wohl schon fündig geworden: Mallorcas Juan Arango soll vor einem Wechsel zu den Rheinländern stehen. Allerdings braucht Eberl dafür die Marin-Millionen, denn der Nationalspieler aus Venezuela soll fünf Millionen Euro Ablösesumme kosten. Deshalb scheint eine baldige Lösung im Marin-Poker immer wahrscheinlicher.

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