Lemke steht weiter hinter Schaaf

„Thomas hat etwas probiert“

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Willi Lemke

Bremen - Am liebsten hätte Willi Lemke das 0:5-Desaster gegen Dortmund sofort abgehakt. „Wir sollten schnell zur Tagesordnung übergehen und alles dafür tun, es gegen den HSV besser zu machen“, meinte der Aufsichtsratschef des SV Werder.

Doch so einfach ist das nicht. Schließlich steht Thomas Schaaf wegen seiner Systemumstellung in der Kritik – und den Trainer gilt es in Bremen immer ganz besonders zu schützen. „Wir werden ihn nicht zum Abschuss freigeben, denn schwächen wir den Trainer, schwächen wir auch das Team“, stellte Lemke deshalb am Sonntagmorgen im Sport1-Talk „Doppelpass“ klar.

Lemke redete anschließend im Gespräch mit dieser Zeitung aber auch in Sachen Systemumstellung Klartext. „Thomas hat etwas probiert, das hat nicht geklappt“, gestand der 66-Jährige: „Das gehört im Fußball dazu. Deshalb spielen wir jetzt nicht verrückt. Wir stehen voll und ganz hinter Thomas.“

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Lemke spürt dabei die Rückendeckung der Werder-Anhänger: „Kompliment an die Fans, dass sie so feinfühlig reagiert und nicht gepfiffen haben. Die Ostkurve hat sich sogar hinter die Mannschaft gestellt. Sie teilen wohl alle meine Meinung, dass sich die Mannschaft im Umbruch befindet und so etwas passieren kann.“

Für den Aufsichtsratschef lag es vor allem an der Stärke des Gegners, dass Werder ein Waterloo erlebte: „Dortmund war uns in allen Belangen überlegen. Ich will das nicht verharmlosen. Das tut weh, aber davon geht die Welt nicht unter.“

Bilder vom Spiel

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Schon im Stadion hatte sich Lemke als Mutmacher betätigt – und zwar gegenüber Thomas Eichin, der sein erstes Werder-Spiel als künftiger Geschäftsführer auf der Tribüne verfolgt hatte: „Er ist zwar noch nicht in Amt und Würden, aber ich habe ihn getröstet und gesagt: Ich habe 1981 mein erstes Spiel als Manager in Frankfurt sogar 2:9 verloren.“ · kni

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