Wird Eichin ein „Löwe“?

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Thomas Eichin - Nach Informationen von kreiszeitung.de soll er neuer Geschäftsführer beim Zweitligisten TSV 1860 München werden.

Bremen - Von Björn Knips. Das Kapitel Thomas Eichin ist bei Werder Bremen endgültig beendet. Der Bundesligist und sein im Mai entlassener Geschäftsführer Sport haben sich darauf verständigt, den noch bis 2018 laufenden Vertrag zum 30. Juni aufzulösen - gegen Zahlung einer Abfindung.

Eichin hat schon einen neuen Job in Aussicht. Nach Informationen von kreiszeitung.de soll er neuer Geschäftsführer beim Zweitligisten TSV 1860 München werden.

Eichin , der im vergangenen Herbst in Bremen bis 2018 verlängert hatte und dessen Bezüge auf 500 000 Euro angehoben worden waren, steht bei Werder eigentlich noch eine Million Euro Gehalt zu. Rund die Hälfte erhält Eichin nun von Werder. Er ist damit frei für neue Aufgaben – und das war ihm sehr wichtig. Denn Interessenten gibt es einige. So war Eichin bereits bei Zweitligist Fortuna Düsseldorf als Sportchef gehandelt worden. Doch die heißeste Spur führt nach München. Die krisengeschüttelten „Löwen“ wollen über Sportdirektor Oliver Kreutzer einen Geschäftsführer installieren, der sich um den Sport, aber auch die Finanzen kümmert. Einen Job, den Eichin aus seiner Zeit beim Eishockey-Club Kölner Haie gut kennt. Auch bei Werder musste er immer sein Spielerbudget im Blick haben.

Eichin selbst wollte sich zu seiner Zukunft nicht äußern. Er bestätigte lediglich, dass durchaus schnell etwas passieren könnte: „Ich brauche keine lange Pause.“ Das Thema Werder hat er abgehakt. „Es war eine interessante, eine besondere Zeit. Ich möchte mich auch auf diesem Wege noch einmal bei allen Mitarbeitern des SV Werder Bremen bedanken, ganz besonders bei allen, mit denen ich drei Jahre lang fast täglich zusammengearbeitet habe“, ließ sich Eichin in einer Pressemitteilung seines Ex-Clubs zitieren. Kein böses Wort, obwohl ihn der Aufsichtsrat vor wenigen Wochen regelrecht rasiert und sich für eine Zukunft mit Trainer Viktor Skripnik entschieden hatte. Ehrenspielführer Frank Baumann war umgehend als Eichin-Nachfolger eingesetzt worden.

„Wir haben sehr konstruktive, professionelle und offene Gespräche geführt und sind zu einer für beide Seiten zufriedenstellenden Lösung gekommen. Wir wünschen Thomas für seine Zukunft alles Gute“, fand auch Werders Aufsichtsratschef Marco Bode in einer Pressemitteilung warme Worte für die Trennung nach dreieinhalb Jahren.

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