„Ich habe mich gut gefühlt“ / Stürmer gegen Schalke zumindest auf der Bank

Test geglückt – Pizarro kehrt in den Kader zurück

Gestern das erste Mal wieder für Werder am Ball – heute gegen Schalke schon im Kader: Stürmer Claudio Pizarro.

Bremen - Von Arne Flügge · Zwischen Frustration und Glückseligkeit liegen manchmal nur 24 Stunden.

Nachdem Claudio Pizarro noch am Donnerstag wegen Problemen in seinem lädierten Sprunggelenk das Mannschaftstraining abgeblasen und einen Einsatz heute (18.30 Uhr / Alle Inforamtionen ab 18 Uhr bei uns im Liveticker) im Bundesliga-Topspiel gegen Schalke 04 nahezu ausgeschlossen hatte, steht Werder Bremens Stürmer-Star nun doch vor seinem Comeback. „Er ist im Kader“, sagte Bremens Trainer Thomas Schaaf nach dem Abschlusstraining.

Pizarro hatte die Zeit bis gestern Nachmittag genutzt, um sich noch weiter behandeln zu lassen. Dann wagte er den Test – und der glückte. „Ich habe mich gut gefühlt, auch wenn ich lange nicht trainiert habe“, sagte der Peruaner später. 46 Tage lang stand Pizarro nicht mehr mit der Mannschaft auf dem Platz. Ein Haarriss im Sprunggelenk, den sich der Angreifer im Auswärtsspiel beim VfL Bochum (25. Oktober) zugezogen hatte, war schuld für die lange Zwangspause gewesen. Einige Comeback-Versuche hatte Pizarro bereits verschieben müssen. So auch die Einheit am Donnerstag. In den vergangenen Tagen habe er nach erhöhter Belastung noch Probleme bekommen. „Jetzt hatte ich keine Beschwerden mehr“, strahlte „Pizza“ gestern.

Ob Pizarro heute gegen Schalke 04 von Beginn an spielen wird oder erstmal auf der Bank sitzt, bleibt abzuwarten. Im Training gestern spielte der Peruaner in der B-Elf und wirkte – wen wundert’s nach fast sieben Wochen Pause – noch etwas ungelenk, zurückhaltend und vorsichtig in den Zweikämpfen. Trotzdem war Pizarro hinterher zufrieden: „Das war eine gute Einheit für mich.“

Allerdings wollte der Stürmer für die Partie heute gegen Schalke noch keine Prognose abgeben. „Wir haben ja zum Glück noch ein paar Stunden Zeit bis zum Spiel“, meinte er, „wir müssen uns noch ein wenig gedulden, ob es nun klappt. Wichtig ist, dass ich keine Probleme mehr im Training hatte.“

Auch Coach Thomas Schaaf war vorsichtig optimistisch: „Claudio ist erstmal wieder dabei, aber wir werden uns morgen früh noch einmal zusammensetzen und schauen, wie er sich fühlt. Dann werden wir sehen, für wie viel es reicht.“

Ob Startelf oder Bank – Pizarro wird’s nehmen, wie es kommt. Er ist froh, endlich wieder dabei zu sein. Und für die Mannschaft dürfte es allein vom psychologischen Aspekt her schon unheimlich wichtig sein, ihren Topstürmer wieder dabei zu wissen.

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