Das Team ohne Chancen siegt 2:0

„So ist Fußball“

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Anthony Ujah (re.) vergab die beste Bremer Chance.

Bremen - Viktor Skripnik dozierte nach dem 0:2 in Ingolstadt viel über Chancen. Über die, die Ingolstadt nicht hatte, und dennoch zwei Tore erzielte. Und über die, die Werder hatte, aber nicht nutzte. „Das“, sagte der Werder-Coach, „war der Unterschied“.

Wobei im Bremer Fall die Anwendung des Plural eigentlich falsch ist. Die Bremer hatten nur eine richtige Gelegenheit, Anthony Ujah vergab sie (27.). Richtig war allerdings, dass Ingolstadt aus dem Nichts zu den Toren kam. Benjamin Hübner (12./nach Freistoß) und Lukas Hinterseer (89./Foulelfmeter) trafen. „So ist Fußball“, versuchte Skripnik mittels seines lapidar klingenden Lieblinsgssatzes zu erklären, was aus seiner Sicht nicht zu erklären ist.

Geschäftsführer Thomas Eichin ging kritischer mit der Bremer Leistung um, sprach nicht über Schicksal, Glück oder Pech, sondern über eigenes Unvermögen: „Wir haben alles versucht. Aber in so einem Spiel müssen wir in der Lage sein, ein Tor zu schießen. Wenn wir das nicht schaffen, haben wir einen Punkt auch nicht verdient.“

csa

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