Makiadi will sich nicht selbst belügen, sich aber auch nicht verändern

Auf der Suche nach der Topform

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Cedric Makiadi

Bremen - Er gilt als des Trainers Liebling – und da ist es schon etwas Besonderes, wenn so ein Spieler plötzlich auf der Bank sitzt. Doch Cedric Makiadi geht damit ganz entspannt um.

„Ich bin keiner, der murrt, ich gebe die Antwort auf dem Platz“, sagt der 30-Jährige und zeigt sich sehr selbstkritisch: „Ich hatte eine Phase, in der die Spiele für mich nicht gut gelaufen sind. Dass der Trainer dann andere Spieler aufstellt, das muss man akzeptieren. Sonst würde ich mich selbst belügen.“

Robin Dutt hatte sich quasi als Antrittsgeschenk bei Werder die Verpflichtung von Makiadi gewünscht. Den Kongolesen kannte er bestens aus der gemeinsamen Zeit beim SC Freiburg. Drei Millionen Euro zahlte Werder für den Sechser, der den Schlüssel zu erfolgreicheren Zeiten darstellen sollte. Doch Makiadi wurde diesen Ansprüchen nur selten gerecht. Gegen den Hamburger SV und in Nürnberg gehörte er zuletzt nicht mehr zur Startelf, wurde aber immerhin eingewechselt. „Da habe ich gute Leistungen gezeigt“, betont Makiadi und schöpft Mut: „Ich bin auf einem guten Weg.“

Ein grundsätzliches Problem sieht der 30-Jährige jedenfalls nicht: „An meinem Spiel muss ich nichts verändern. Ich muss nur meine Form erreichen, die mir vor ein paar Monaten abhanden gekommen ist.“ Wo ihn Dutt dann einsetzt, ist Makiadi egal: „Ich habe in meiner Karriere schon auf so vielen Positionen gespielt. Wichtig ist nur, dass ich auf dem Platz stehe.“ · kni

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