Stürmer ist aus Berlin zurück in Bremen

Johannsson fehlt bis zur Rückrunde

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Gestern am Weserstadion: Aron Johannsson.

Bremen - Er ist wieder da! Gestern Vormittag kam Aron Johannsson aus den Katakomben des Weserstadions und schlenderte zu seinem Auto. Schuhe, Hose, Jacke, Mütze: Der US-Isländer war ganz in Schwarz gekleidet – und das dürfte in etwa zu seiner Gemütslage passen.

Betrübt statt erheitert. Laut Werder ist die Leisten-Operation beim Spezialisten Dr. Jens Krüger in Berlin am 28. Oktober zwar gut verlaufen, dennoch wird Johannsson wahrscheinlich noch ziemlich lange ausfallen.Einen genauen Zeitpunkt für die Rückkehr des 24-jährigen Stürmers gibt es nach wie vor nicht. Co-Trainer Torsten Frings ließ aber gestern durchklingen, dass es in diesem Jahr wohl nichts mehr wird mit einem Comeback des 4,5 Millionen Euro teuren Neuzugangs: „Wir hoffen, dass wir ihn zum Start der Rückrunde wieder dabei haben.“

Hoffnungen auf eine schnellere Genesung macht sich der 38-Jährige nicht. „Natürlich würden wir uns darüber freuen, aber nach so einer OP dauert es eben eine Weile“, meint Frings: „Wenn du lange ausfällst, brauchst du auch erst mal Zeit, bist du wieder bei 100 Prozent bist. Deshalb rechnen wir damit, dass er erst zur Rückrunde zurück ist.“

Johannsson war wegen seiner Leistenbeschwerden zunächst konservativ behandelt worden, was jedoch nicht den gewünschten Erfokg brachte. Dass er in diesem Bereich anfällig ist, wusste Werder bereits bei seiner Verpflichtung. Der Club hielt das Risiko jedoch für überschaubar.

mr/phi

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