Studie: Werder ist der Liebling der Fußball-Fans

Werder-Bremen - BREMEN (dpa/csa) Werder Bremen bleibt der sympathischste Verein der Bundesliga. Bei 54 Prozent aller Fußball-Interessierten ist der Club laut einer gestern veröffentlichten Studie des Sportrechtevermarkters Sportfive (2 007 Befragte) wie in den Jahren zuvor am beliebtesten.

Die Grün-Weißen liegen knapp vor Herbstmeister Hoffenheim (53 Prozent), Schalke 04 (50 Prozent) und Bayern München (48 Prozent).

„Wir freuen uns sehr über dieses Ergebnis. Die Studie bestätigt, was wir in dieser Saison in vielen Auswärtsspielen hautnah erlebt haben, als Werder Bremen freundlich und fair begrüßt worden ist. Die Zahlen unterstreichen die große Wertschätzung, die Werder Bremen nach wie vor im deutschen Fußball genießt“, sagte Werder-Geschäftsführer Klaus Allofs.

Bei der Verteilung der Sympathien spielt es keine Rolle, dass die Bremer den DFB-Pokal gewannen, in der Bundesliga aber die schlechteste Saison seit 1999 spielten. „Ein sportlicher Erfolg kann Auslöser für steigende Sympathiewerte sein. Um dauerhaft oben zu bleiben, braucht es jedoch mehr“, erklärte Sportfive-Geschäftsführer Philipp Hasenbein. „Zu einem positiven Image tragen vor allem Personen und ein trennscharfes, charakteristisches Vereinsprofil bei.“ So kam Meister VfL Wolfsburg mit einem Wert von 24 Prozent nur auf Rang 13 bei den Bundesligisten.

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