„Streber“ Schmitz

Lukas Schmitz

Werder-Bremen - DONAUESCHINGEN · Lukas Schmitz hat einen Plan. Als linker Verteidiger will er nicht mehr nur noch die Außenbahn beackern, sondern immer häufiger auch in die Mitte ziehen und den Torabschluss suchen.

„Ich probiere, meinen rechten Fuß zu trainieren. Passen kann er schon ganz gut, schießen leider noch nicht so.“ Also wird beim Training nicht mehr alles mit links gemacht. „Wenn man sich das im Training traut, dann fällt einem das auch im Spiel leichter“, sagt der 22-Jährige.

Der Neuzugang aus Schalke hat aber noch mehr auf seinem Lehrplan stehen: „Ich bin fleißig dabei, spanisch zu lernen. Ich habe damit in der Schule angefangen. Es wäre ja die reine Verschwendung, damit jetzt aufzuhören.“ Und es habe zwei weitere große Vorteile: Zum einen würde die Kommunikation mit seinem brasilianischen Zimmerkollegen Wesley einfacher, zum anderen „kann ich dann im Urlaub groß auftrumpfen“.

Noch wichtiger ist ihm aber Werder: „Letzte Saison hat hier die Leidenschaft gefehlt, die müssen wir wieder reinkriegen.“ · kni

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