Dutt erklärt die freien Tage

Bremen - Es war so nach dem 0:7 gegen die Bayern und nun auch nach dem 2:3 in Berlin: Die Werder-Profis hatten zwei Tage später ihren freien Tag. Freizeit für Verlierer – das ist bestes Futter für Fußball-Stammtische.

Und das wiederum ärgert Robin Dutt und Thomas Eichin maßlos. Trainer und Sportchef verteidigen ihre Arbeit für den Bundesligisten.

„Man kann uns vieles vorwerfen – dass wir zu viele Gegentore bekommen, dass wir nicht gut spielen. Aber man kann uns nicht vorwerfen, dass hier nicht genug gearbeitet und trainiert wird. Das empfinde ich als persönliche Beleidigung“, ereifert sich Eichin. Das Trainerteam würde fast täglich von morgens acht bis in die Nacht hinein arbeiten, lobt der Sportchef und fügt noch an: „Die Spieler brauchen nach einer Bundesliga-Partie mit hoher Laufintensität Erholung, um für die nächste Trainingswoche wieder frisch zu sein.“

Dutt präzisiert das noch. Der zweite Tag nach einem Spiel sei bei fast allen Bundesligisten frei, weil dann die Verletzungsgefahr bei den noch etwas müden Spielern angeblich besonders groß ist. „Ich streiche den Tag nur, wenn ich der Mannschaft im Spiel von der Mentalität her etwas vorzuwerfen habe“, sagt Dutt.

Doch läuferisch und kämpferisch könne er dem Team bislang keinen Vorwurf machen. Eine Bestrafung wäre also unsinnig. Und den Tag zu ungefährlichen Video-Analysen zu nutzen, hält Eichin für Quatsch: „Es gibt schon so viele Video-Analysen bei uns, wieviel davon sollen wir noch machen?“ Der Ruf nach mehr Training sei ein rein populistischer Akt ohne jeglichen fachlichen Hintergrund, so Eichin: „Wir alle hier bei Werder arbeiten sehr, sehr hart.“ n kni

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