„Stopp’ den Klopp“ – ein Spiel, auf das die Liga schaut

Gibt sich kämpferisch: Mittelfeldspieler Marko Marin.

Werder-Bremen - BREMEN (flü) · Mit 40 Punkten schon jetzt souveräner Herbstmeister, 14 Spiele in Folge nicht verloren, davon 13 gewonnen! Borussia Dortmund ist derzeit das Nonplusultra der Bundesliga.

Damit’s im Titelkampf vielleicht doch noch wieder spannend wird, ist ein Großteil der deutschen Eliteklasse morgen Abend Werder-Fan, wenn die Bremer um 18.30 Uhr im Signal-Iduna-Park gegen die scheinbar unbesiegbare Mannschaft von Trainer Jürgen Klopp antreten.

Training der Werder-Profis

Training der Werder-Profis am Donnerstag

„Stopp’ den Klopp“ lautet demnach ein Motto des Spiels. „Natürlich wird die Liga wieder interessanter, wenn wir Dortmund schlagen. Und wir werden alles dafür geben“, kündigte Bremens Mittelfeldspieler Marko Marin gestern an. Und der wiedererstarkte Offensivmann Marko Arnautovic meinte: „Klar wird die Meisterschaft wieder spannend, wenn wir in Dortmund gewinnen.“

Doch die Bremer werden in erster Linie für sich und nicht für das Wohlbefinden der Liga spielen. Schließlich braucht Werder in den beiden letzten Spielen vor der Winterpause noch dringend Punkte, um sich weiter aus der Krise zu befreien „und dann gestärkt und selbstbewusst in die Rückrunde zu gehen“, wie Marin es ausdrückte.

Nach drei Pflichtspielen in Folge ohne Niederlage und Gegentor geht Werder morgen Abend mutig ins Spiel. „Wir harmonieren wieder besser, jeder erfüllt seine Aufgaben, und wir treten wieder als Mannschaft auf“, sagte Arnautovic und forderte: „Wir sind wieder ein Team und müssen es auch bleiben.“ Und Marin fügte hinzu: „Man merkt schon in der Kabine, dass die Stimmung bei uns wieder besser ist. Auf dem Platz klappen die Kombinationen wieder, wir erarbeiten uns Chancen, treffen und stehen hinten gut. Das müssen wir jetzt auch gegen Dortmund zeigen.“

Gleichwohl ist dem 21-Jährigen bewusst, wie hoch die Hürde Dortmund morgen sein wird. „Die spielen wie im Rausch“, weiß Marin, „doch wir müssen dagegenhalten. Auch wir haben eine hohe Qualität in der Mannschaft, können Dortmund schlagen.“ Gelingt das, würde nicht nur ein Großteil der Liga Beifall klatschen, „auch wir hätten ein Ausrufezeichen gesetzt, dass wir wieder da sind“, meinte Marin.

Verabschiedung der „Churchville"-Diakonin Sarina Salewski 

Verabschiedung der „Churchville"-Diakonin Sarina Salewski 

XXL-Faschingsparty in Bothel

XXL-Faschingsparty in Bothel

Retter geben Hoffnung auf Lawinen-Überlebende nicht auf

Retter geben Hoffnung auf Lawinen-Überlebende nicht auf

Werder-Training am Sonntag

Werder-Training am Sonntag

Meistgelesene Artikel

Werder verliert gegen Dortmund: Viel Moral, null Ertrag

Werder verliert gegen Dortmund: Viel Moral, null Ertrag

Rot für Drobny und andere Dummheiten

Rot für Drobny und andere Dummheiten

BVB mit Personalproblemen gegen Werder

BVB mit Personalproblemen gegen Werder

Fritz: "Müssen uns über die Niederlage ärgern"

Fritz: "Müssen uns über die Niederlage ärgern"

Kommentare