Starker Silvestre – jetzt muss er Prödl ersetzen

Aufwärtstrend bestätigt: Abwehrspieler Mikael Silvestre machte gegen Hoffenheim ein gutes Spiel.

Werder-Bremen - Die Pfiffe, die Mikael Silvestre im vergangenen Jahr von den eigenen Fans bekommen hatte, hat der Bremer Abwehrspieler nicht vergessen. Daraus, so beteuert der Franzose heute, „habe ich auch Motivation gezogen, es besser zu machen“.

Und Silvestre ist auf einem guten Weg. Gegen Hoffenheim vertrat er den verletzten Dominik Schmidt auf der Position des Linksverteidigers – und machte dort ein gutes Spiel: Stark in den Zweikämpfen, sicher im Passspiel. Der Defensivallrounder nahm die guten Eindrücke aus der Vorbereitung mit ins erste Rückrundenspiel. „Mikael hat bereits gegen Eintracht Frankfurt eine gute Leistung gezeigt. Danach war er verletzt und konnte diese somit bisher nicht bestätigen“, sagte Sportchef Klaus Allofs. Gegen Hoffenheim nun habe er darauf aufgebaut „und eine starke Leistung abgeliefert. Er hat so gespielt, wie wir es schon am Anfang von ihm erwartet hatten.“

Auch Silvestre war mit seinem Auftritt zufrieden. „Ich habe mein Bestes gegeben und fühle mich einfach sehr gut“, sagte der Franzose: „Wir haben das Jahr 2010 mit einer Niederlage gegen Kaiserslautern beendet, das war sehr frustrierend. Der Sieg jetzt war deshalb eine riesige Erleichterung für uns.“

Am Sonnabend im Auswärtsspiel beim 1. FC Köln wird Silvestre wieder in der Startelf stehen. Diesmal allerdings in der Innenverteidigung. Denn Sebastian Prödl, Werders Marathonmann, der bislang keine einzige Sekunde auf dem Platz verpasst hatte, ist wegen der fünften Gelbe Karte gesperrt. Silvestre wird ihn jetzt vertreten. „Es ist eigentlich meine Lieblingsposition“, hatte der Ex-Nationalspieler bereits im Trainingslager in Belek gesagt. Dort hatte Trainer Thomas Schaaf den Abwehrspieler bereits regelmäßig auf der Position des Manndeckers getestet. Es ist ja auch keine unbekannte Rolle für Silvestre. Bei Manchester United und auch Arsenal London hatte er lange zentral in der Defensive gespielt. Jetzt soll er zusammen mit Per Mertersacker gegen Köln den Laden dicht halten.

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