Werder reagiert auf Wontorras Vorwürfe

„Stammtischniveau“

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Jörg Wontorra

Bremen - Die Attacken von Jörg Wontorra auf Werder waren heftig, doch Willi Lemke und Klaus Allofs verkniffen sich ähnlich saftige Konter. „Ich sage dazu nichts, weil sich ,Wonti‘ damit auf Stammtischniveau begeben hat“, meinte Aufsichtsratschef Lemke. „Damit müssen wir leben, jeder hat seine Meinung. Das ist zu vernachlässigen“, sagte Allofs.

Wontorra, der von 1999 bis 2003 selbst im Werder-Aufsichtsrat saß, hatte bei seinem Gastkommentar im „Weser Kurier“ zum Rundumschlag ausgeholt. Er befürchte Werders Abrutschen in die „amorphe, mausgraue Masse“, bemängelte, dass „zu viel ewig Gestrige an der Zukunft“ bauen, empfahl Entlastung für Geschäftsführer und Sportchef Allofs – und einen „innovativen Trainer“ wie Holger Stanislawski.

Am deutlichsten reagierte noch Werder-Präsident Klaus-Dieter Fischer auf Wontorras Vorwürfe: „Hätte er damals vernünftige Vorschläge gemacht, wäre er wiedergewählt worden. Das sagt alles.“ · mr/kni

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