Kein Einfluss der Stadion-Kosten auf Werder-Team Bremen

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Laut Allofs haen die Mehrkosten für den Stadion-Umbau keinen Einfluss auf das Werder-Team

Bremen - Die 25-prozentige Kostensteigerung beim Umbau des Weserstadions soll nicht zulasten des Profikaders von Werder Bremen gehen.

„All diese Ausgaben haben keinen Einfluss auf das operative Geschäft“, sagte Clubchef Klaus Allofs am Montagabend auf der Mitgliederversammlung des Fußball-Bundesligisten. „Die 16 Millionen Euro sind keine Gelder, die für den Spielbetrieb vorgesehen waren.“ Die Kosten der laufenden Renovierung sind von ursprünglich 60 auf 76,25 Millionen Euro gestiegen.

Die Gründe für die enorme Steigerung sind laut Allofs neue Anforderungen für den Spielerbereich in der Ostkurve, die VIP-Plätze in der West- und Ostkurve sowie in der technischen Infrastruktur. „Wir standen vor der Entscheidung, die 60 Millionen Euro nicht zu überschreiten und damit nicht auf neue Anforderungen zu reagieren, aber wir haben uns gesagt, wir bauen in vielen Bereichen das Stadion noch besser aus. Wir mussten das tun, um konkurrenzfähig zu bleiben“, erklärte Allofs, der Vorsitzende der Geschäftsführung der Werder Bremen GmbH & Co KG aA.

„Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir diese Investitionen durch die neuen Logen und dem Business-Bereich in den nächsten Jahren wieder reinholen können“, sagte Allofs. Die Finanzierung und die Mehrkosten der Arena werden nach Werder-Angaben durch die Weserstadion GmbH bedient. Der Bundesligist ist daran zu 50 Prozent beteiligt. Die weiteren 50 Prozent gehören der Stadt Bremen, die sich allerdings nicht am Umbau beteiligt.

dpa

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