Sportchef bittet beim Trainer um Nachsicht / Viele Gespräche über eine bessere Öffentlichkeitsarbeit

Eichin: Skripnik hatte „einen kleinen Hänger“

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Viktor Skripnik (li.)

Stuttgart - Direkt vor dem Spiel gestern hatte Werder-Sportchef Thomas Eichin seinem Coach Viktor Skripnik via Sky noch einmal „alle Rückendeckung dieser Welt“ versprochen. Und natürlich war das auch nach dem 1:1 in Stuttgart noch so. Aber Eichin gab auch einen kleinen Einblick, wie er über die Arbeit des Trainers denkt – und dabei speziell über dessen Außendarstellung und Umgang mit den Medien. „Viktor muss in diesem Bereich arbeiten. Das weiß er auch, und wir reden sehr viel darüber“, berichtete der Ex-Profi.

Skripnik gibt sich gegenüber den Medien oft sehr verschlossen und dünnhäutig. Den Grund dafür scheint Eichin zu kennen: „Viktor ist schon so lange hier im Verein, da nimmt ihn das alles viel mehr mit als einen Zugereisten wie mich.“ So hätte der Trainer vor zwei Tagen „einen kleinen Hänger gehabt, weil ihn das auch belastet“, meinte Eichin und zeigte dafür Verständnis: „Das ist nur menschlich, das finde ich auch gut. Viktor ist ein authentischer Trainer.“ Und entscheidend sei gewesen, dass Skripnik „rechtzeitig den Schalter umgelegt und die Mannschaft auf dieses Spiel eingestellt hat“, betonte Eichin.

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