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Herrmann setzt noch einen drauf - 4:1

Mönchengladbach - Nach gelungenem Saisonstart mit sechs Punkten aus zwei Spielen geht die Reise für Werder Bremen ins Rheinland. Bei Borussia Mönchengladbach soll der nächste Dreier eingefahren werden – und endlich mal wieder ein Stürmer treffen.

Die neue Taktik, die Robin Dutt seinem Team eingeimpft hat, trägt Früchte. Nur ein Gegentor fing sich die langjährige Schießbude der Liga - und das vergangene Woche gegen Vizemeister Dortmund (0:1). Zuvor besiegte man Braunschweig und Augsburg mit jenem Quäntchen Glück, das letzte Saison so häufig fehlte, jeweils 1:0. Aktuell bedeutet das Rang sechs, eine Platzierung, mit der man in Bremen auch am Saisonende sehr gut leben könnte. Sorgenfalten bereitet derzeit nur die Torausbeute der Stürmer. Nils Petersen wartet seit Anfang Februar auf ein Erfolgserlebnis, Joseph Akpala fehlt die Form, genauso wie dem Neuzugang Franco di Santo, der noch Anlaufzeit benötigt. Gegen Dortmund rückte dafür das „Enfant Terrible“, Marko Arnautovic, in die Startelf und sorgte vor allem in der ersten Hälfte für Torgefahr.

Und auch für die vakante Position des Linksverteidigers bahnt sich eine Lösung an. Objekt der Begierde: Santiago Garcia (25) aus Chile. Der Spieler will zu Werder, einziges Problem bleibt die Zugehörigkeit des Spielers und eine damit verbundene Ablösesumme. Garcia hat seinen Vertrag bei Serie A- Absteiger US Palermo aufgelöst, doch nun meldet auch der chilenische Club SD Randers Ansprüche an. Bis Samstagmittag gibt sich Eichin Zeit, dann muss eine Entscheidung gefallen sein. „Wir kommen auch mit dem vorhandenen Kader klar.“ stellt der Manager, der 180 Partien für Gladbach absolvierte, klar.

Derweil sind die Personalplanungen bei Gladbach längst abgeschlossen. Mit Raffael und Max Kruse, der in der Werder-Jugend ausgebildet wurde, gelang die Verpflichtung eines Sturmduos, von dem Robin Dutt nur träumen könnte. Insgesamt 7,5 Mio. Euro legte Manager Max Eberl auf den Tisch. Bislang traf nur Kruse, und zwar beim 3:0 Erfolg am zweiten Spieltag gegen Hannover. Durch die Niederlagen gegen München (1:3) und Leverkusen (2:4) rangiert man auf Platz zehn, zu wenig für den fünfmaligen Deutschen Meister, der zurück ins internationale Geschäft will.

Die Statistik sieht Werder im Vorteil, schließlich entschieden die Hanseaten 37 von 88 Aufeinandertreffen für sich, 30 mal siegte Gladbach. Trotz dieser positiven Bilanz gelang Werder in den letzten neun Jahren nur ein Sieg bei den Fohlen (2010). In der letzten Saison entführte Werder beim 1:1 immerhin einen Zähler aus dem Borussia Park.

Damit es diesmal mit einem Sieg klappt, setzt Dutt, der heute sein 100. Bundesligaspiel als Trainer bestreitet, weiter auf ein 4-3-3 mit flexiblen Stürmern. Innenverteidiger Luca Caldirola bleibt gesetzt, genauso wie Mehmet Ekici, Siegtorschütze gegen Ausgburg.

Günther Perl aus München wird die Partie leiten. Der 43-Jährige Groß-und Außenhandelskaufmann pfiff bis dato 16 Spiele mit Bremer Beteiligung und scheint Werder zu liegen. Nur zwei Spiele gingen verloren, ganze elfmal siegten die Grün-Weißen.

Rubriklistenbild: © dpa

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