Auch Rolff sagt: „Gut, dass er mal rauskommt“

Spieler gönnen Schaaf die Auszeit

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W. Rolff

Bremen - Innenverteidiger Assani Lukimya gab zu, dass es „ein komisches Gefühl“ ist. Werder trainiert seit Mittwoch ohne seinen Chefcoach Thomas Schaaf. Der 51-Jährige nutzt die Länderspielpause für mehrere Spielbeobachtungen.

Am Donnerstag soll er sich die österreichische U 21 angesehen haben. Beim Spiel gegen die Slowakei (1:0) wurde Werder-Keeper Richard Strebinger in der 53. Minute eingewechselt. Und gestern Abend wurde Schaaf beim WM-Qualifikationsspiel von Österreichs A-Team in Wien gegen die Färöer erwartet. Auch hier gab’s Bremer Beteilung: Marko Arnautovic, Sebastian Prödl und Zlatko Junuzovic standen im Austria-Kader.

Die Spionage-Tour des Werder-Trainers dauert wohl noch bis Anfang nächster Woche. Spätestens am Dienstag sei Schaaf definitiv wieder in Bremen auf dem Platz, sagte gestern Co-Trainer Wolfgang Rolff, der bis dahin die Verantwortung trägt.

Werder während der Saison fast eine Woche ohne Schaaf – das dürfte es in dessen Amtszeit (seit 1999) noch nicht gegeben haben. Und es wirkt schon ein bisschen merkwürdig: Werder in der Krise, der Trainer nicht da. Doch Rolff wiegelt ab: „Es hat sich wegen der Spielbeobachtungen eben so ergeben. Und wir haben hier im Moment nicht mehr als zehn, elf Spieler auf dem Platz.“ Zudem kommt der immer mehr in die Kritik geratende Schaaf „auch mal ein bisschen raus. Das ist gut“, findet Rolff: „Der eine geht zum Angeln, der andere zu Spielbeobachtungen.“

Auch die Profis, denen Schaaf das Wochenende frei gab, gönnen ihrem Coach die kleine Auszeit vom Abstiegskampf. „Es wird ihm gut tun, mal ein bisschen durchzuschnaufen“, sagt Stürmer Nils Petersen. · mr

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